Helga Rabl-Stadler: „Ich habe kein Talent zur Frustration“
Interview.
Trau‘ dich, dann traut man dir etwas zu. Das rät Helga Rabl-Stadler, ehemalige Präsidentin der Salzburger Festspiele, den Frauen in Österreich. Eine Hofburg-Kandidatur reizt Salzburgs Grande Dame nicht. Aber sie hat klare Präferenzen.
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Helga Rabl-Stadler betont, dass sie kein Talent zur Frustration hat und Frauen in Österreich ermutigt, sich etwas zuzutrauen.
Sie äußert große Sorgen über den wieder aufkommenden Antisemitismus und die Tendenz, die Vergangenheit ruhen zu lassen.
Rabl-Stadler ist stolz auf die österreichische Staatsbürgerschaft für Nachkommen von Nazi-Opfern und sieht darin einen wichtigen Schritt der Vergangenheitsbewältigung.
Sie kritisiert die politische Entwicklung in Österreich, insbesondere die Bildung der größten Regierung in Zeiten des Sparens und das Fehlen eines Kulturministeriums.
Rabl-Stadler sieht die Notwendigkeit, über die Inhalte zu reden, die die Menschen beschäftigen, und warnt vor der Gefahr, Parteien wie die AfD zu verbieten.
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