"Die Perser"-Gastspiel als Parabel auf Israel und Palästina
Das Stück "Die Perser" des Aischylos ist rund 2.500 Jahre alt. Der Anfang jener Version, die aus Belgien kommend seit Sonntag bei den Wiener Festwochen gastiert, blickt auf das Jahr 2030 voraus - und erschlägt einen förmlich: Im Nahen Osten ist der Gazakrieg eben zu Ende gegangen, die Region ist ein einziger Trümmerhaufen, Teile sind durch den Einsatz von Atomwaffen unbewohnbar. Gleichzeitig sind Trump und Putin weiter an der Macht, die USA zerfallen und Russland expandiert.
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