Séverine Chavrier inszeniert Thomas Bernhards "Kalkwerk"
Für eine ganze Generation von Theaterbesuchern war die Rezeption von Thomas Bernhard durch Claus Peymann geprägt: bürgerliche Abgründe, musikalisch verbrämte Misanthropie in einer Zeitkapsel, in der bei allem spürbaren Hass die Form stets gewahrt wurde. Der Umgang mit seinen Werken ist heute viel freier. Aber so frei wie Séverine Chavrier haben sich ihm noch wenige angenähert. Ihre szenische Umsetzung des Romans "Kalkwerk" gastiert ab 5. Juni bei den Wiener Festwochen.
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