Peschorn: „Es wird nicht nachvollzogen, was Benko gemacht hat“
Interview.
Wolfgang Peschorn, oberster Anwalt der Republik, zweifelt an der Aufarbeitung der Signa-Pleite. Bei René Benko wie auch Karl-Heinz Grasser gehe es darum, deren Vermögen darzulegen.
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Wolfgang Peschorn äußert Zweifel an der Aufarbeitung der Signa-Pleite und betont die Notwendigkeit, die Vermögensverhältnisse von René Benko und Karl-Heinz Grasser zu klären.
Peschorn will Privatstiftungen nicht pauschal kritisieren. Sichergestellt werden müsse aber, dass rechtswidrige Vermögensverschiebungen nicht stattfinden.
Er betont die Verantwortung von Aufsichtsräten, Geschäftsführern und Vorständen, um Missstände wie bei Signa zu vermeiden.
Peschorn schlägt vor, gelbe und rote Karten für Unternehmen einzuführen, die keine Bilanzen vorlegen, um wirtschaftliches Fehlverhalten zu sanktionieren.
Er fordert gesetzliche Änderungen, um die Interessen der Steuerzahler besser zu schützen und die öffentliche Hand in Insolvenzverfahren zu stärken.
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