Alljährlich ziehen Kinder in Südkärnten am Vorabend des Georgitags von Haus zu Haus, um den Winter zu vertreiben. Durch eine Initiative der Dorfgemeinschaft Latschach steht das „Georgijagen“ kurz davor, als immaterielles Kulturerbe der Unesco aufgenommen zu werden.
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Das „Georgijagen“ ist ein traditioneller Brauch in Südkärnten, bei dem Kinder mit Glocken und Hörnern von Haus zu Haus ziehen, um den Winter zu vertreiben.
Der Brauch ist tief in der zweisprachigen Region verwurzelt und steht kurz vor der Anerkennung als immaterielles Kulturerbe der UNESCO.
Ursprünglich ein Hirtenbrauch, hat sich das Ritual über die Jahrhunderte mit christlichen und deutschsprachigen Elementen vermischt.
Nach der Corona-Pandemie erlebte der Brauch dank der Dorfgemeinschaft Latschach und der örtlichen Volksschule einen neuen Aufschwung.
Der Antrag auf Anerkennung als immaterielles Weltkulturerbe wurde bereits eingereicht, und die Hoffnung auf eine positive Entscheidung ist groß.
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