Archäologen konnten Rätsel um "Ödes Schloss" an Donau klären
Als "Ödes Schloss" werden Mauerreste an einem Donaunebenarm nahe Stopfenreuth (NÖ) bezeichnet. Womit man es wirklich zu tun hat, war lange ein Rätsel. Nach Grabungen im vergangenen Jahr ist nun klar, dass es sich - wie schon vor rund 150 Jahren vermutet - um ein römisches "Brückenkopfkastell" handelt - das erste seiner Art auf österreichischem Boden. Ob es dort einst eine feste Brücke über die Donau gab, ist aber zweifelhaft, so einer der beteiligten Experten zur APA.
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