Judith Zdesar: „Diese Menschen fahren immer dorthin, wo die Katastrophe ist“
Interview.
Die gebürtige Kärntnerin Judith Zdesar hat für ihren eindringlichen Dokumentarfilm „Alarm“ die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neustadt mit ihrer Kamera begleitet und zeigt das Warten auf die nächste Katastrophe. Im Gespräch erklärt sie, warum Angst ein guter Anschluss für große Emotionen ist.
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Judith Zdesar hat einen Dokumentarfilm namens „Alarm“ über die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt gedreht, der die Einsatzkräfte bei ihren Einsätzen und Übungen begleitet.
Ihr Interesse an der Feuerwehr entstand durch ihre Kindheitserfahrungen in der Nähe von Feuerwehrhäusern und wurde durch aktuelle Krisen wie die Pandemie und den Ukraine-Krieg verstärkt.
Der Film zeigt die Feuerwehrleute nicht als Helden, sondern als Menschen, die mit Krisensituationen umgehen müssen, und thematisiert den Umgang mit Traumata.
Zdesar betont, dass ihre Filme oft von Ängsten handeln, die ein guter Anschluss für große Emotionen sind, und sieht ihre Arbeit als eine Suche nach universellen Themen.
Judith Zdesar lebt in Wien, wo sie als freie Filmemacherin und Dramaturgin arbeitet, und ihre Filme werden in österreichischen Kinos gezeigt.
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