„Das ist so schlimm, dass man es fast nicht glauben kann!“
Seit 2013 besucht Judith Ribic Schulen in Österreich und Deutschland. Nun erzählte sie in der Mittelschule in St. Margarethen an der Raab von ihrem Vater Ernst Reiter. Er weigerte sich, im Zweiten Weltkrieg zu kämpfen und wurde deswegen jahrelang gequält und erniedrigt. Er überlebte.
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Judith Ribic erzählt in Schulen die Geschichte ihres Vaters Ernst Reiter, der im Zweiten Weltkrieg den Wehrdienst verweigerte und dafür ins KZ Flossenbürg kam.
Ernst Reiter wurde 1915 in Graz geboren und verlor früh seine Eltern; er wurde von seiner Tante und Großmutter großgezogen.
Reiter überlebte 1600 Tage im KZ, wo er schwere Arbeit im Steinbruch leisten musste und unter unmenschlichen Bedingungen litt.
Nach seiner Befreiung durch alliierte Soldaten kehrte Reiter nach Graz zurück und heiratete 1947, mit seiner Frau bekam er drei Töchter.
Ribic ermutigt Schüler, aus der Vergangenheit zu lernen, sich nicht dem Gruppenzwang zu unterwerfen und eigene Meinungen zu bilden.
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