Tierschutz: Flandern verzichtet auf lebende Fische in Rotwein
In der Region Flandern gibt es seit über 600 Jahren das Krakelingen- und Tonnekensbrand-Fest, bei dem bisher traditionell kleine lebende Fische in Rotwein getrunken wurden. Tierschützern ist das ein Dorn im Auge.
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In Flandern gibt es seit über 600 Jahren das "Krakelingen- und Tonnekensbrand-Fest", bei dem traditionell lebende Fische in Rotwein getrunken wurden.
Tierschützer haben erreicht, dass das Trinken lebender Fische mit Rotwein ab dem 1. Januar 2025 verboten wird.
Das Verbot stößt bei traditionellen Anhängern in Geraardsbergen auf großen Unmut, die während des Festes protestierten.
Der Höhepunkt des Festes ist der "Krakelingenwurf", bei dem ringförmige Brote an die Zuschauer verteilt werden.
Der "Tonnekensbrand" ist der zweite Teil des Festes, bei dem ein großes Feuer entzündet wird, um symbolisch den Winter zu vertreiben.
Aus einem 400 Jahre alten Silberkelch wurde über Jahrhunderte hinweg beim „Krakelingen- und Tonnekensbrand-Fest“ im belgischen Geraardsbergen Rotwein mit kleinen, lebenden Fischen getrunken. Seit 2025 ist das verboten.
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