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"Briefe von Ruth": Ein Holocaustopfer als Musicalheldin

Das Musical spielt im Viehwaggon. Einem kopfüber liegenden Zug, wie er einst Menschen nach Auschwitz zur Vergasung transportiert hat. Regisseur Philipp Moschitz und Bühnenbildner Matthias Engelmann wählen ein starkes Bild für "Briefe von Ruth", die am Montag in der Wiener Kammeroper ihre Zweitaufführung feierten. Es ist der scheinbar undenkbare Versuch, das reale Holocaustschicksal einer jungen Frau als Musical zu erzählen. Ein Versuch, der eindrucksvoll gelingt.

Beklemmende Enge: Ruth Maiers Leben in der Kammeroper | Beklemmende Enge: Ruth Maiers Leben in der Kammeroper
© APA/MaW/Herwig Prammer
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