"Hundert Wörter für Schnee": Grönland-Roman von Franzobel
Würde sich Donald Trump über Grönland durch Lektüre von Franzobels am Dienstag erscheinenden Roman "Hundert Wörter für Schnee" informieren, er würde wohl die Finger davon lassen. Was die Polarforscher Robert Peary und Frederick Cook bei ihrem von dem Österreicher eindringlich geschilderten Wettrennen um die "Eroberung" des Nordpols vorfinden, sind endlose unwirtliche Weiten und lebenswidrige Umstände. Endlos kommt einem das über 500 Seiten starke Buch mitunter ebenso vor.
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