Urteil: Zehn Jahre Haft und Einweisung für Geiselnehmer
Der 37-Jährige nahm im September 2024 einen AMS-Mitarbeiter als Geisel. Das Ziel der ganzen Aktion war laut seiner Aussage eine „Wohnung für immer“ im Gefängnis.
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Ein 37-jähriger Mann wurde wegen Geiselnahme zu zehn Jahren Haft und Einweisung in ein forensisch-therapeutisches Zentrum verurteilt.
Der Mann wollte durch die Tat eine "Wohnung für immer" im Gefängnis erlangen, da er Angst hatte, seine Existenz zu verlieren.
Bei der Geiselnahme im AMS-Gebäude bedrohte er einen Mitarbeiter mit Messern und Handschellen, ließ jedoch alle anderen Personen das Gebäude verlassen.
Ein Gutachten bescheinigt dem Angeklagten Zurechnungsfähigkeit, aber auch Gefährlichkeit aufgrund einer kombinierten Persönlichkeitsstörung.
Das Gericht berücksichtigte seine Unbescholtenheit, sein Geständnis und seine verminderte Steuerungsfähigkeit als mildernde Umstände.
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