80 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz scheinen die Überlebenden gefragter denn je. Weniger wegen ihrer Zeugnisse denn als Beispiele für die Kraft von Humanität und Hoffnung in düsteren Zeiten. So wie der Pole Stanisław Zalewski (99), der am Freitag per Kinoleinwand mit 600 Schülern in Wien und Graz diskutierte und sie mit seiner Liebe zum Leben beeindruckte. "Das gibt Mut in einer Zeit, in der viele Kriege starten", sagte etwa der 19-jährige Simon.
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