Nazis, Kitsch und Pointen: "Nachtland" in den Kammerspielen
Es ist ein unscheinbares Aquarell der Wiener Ruprechtskirche, das ein Geschwisterpaar nach dem Tod des Vaters auf dessen Dachboden entdeckt. Hinter einigen Skiern versteckt, hastig in Papier eingeschlagen. Und doch hat es dieses Bild in sich, wie sich bei der Premiere von "Nachtland" Donnerstagabend in den Kammerspielen der Josefstadt schnell zeigt. Immerhin ist es signiert mit "A. Hitler". Folglich bringt dieser Kitsch die Welt der versammelten Menschen gehörig ins Wanken.
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