Kurtágs "Fin de Partie" als Clownerie an der Staatsoper
Wenn Herbert Fritsch ein Werk wie György Kurtágs "Fin de Partie", die musikalische Adaption von Samuel Becketts "Endspiel" inszeniert, dann liegt die Betonung auf dem Wortbestandteil "Spiel". Am Mittwochabend entfaltete sich auf der Bühne der Wiener Staatsoper eine Clownerie in einem expressionistischen Raum mit harten Schlagschatten. Mit den Mitteln der Pantomime und des Grimassierens rückt Fritsch die ernst konzipierte Oper wieder näher an ihre Vorlage: Das Absurde Theater.
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