Vater wegen Mordes an drei Monate altem Sohn vor Gericht
Am Dienstag hat am Wiener Landesgericht in einem bis auf den letzten Platz gefüllten Gerichtssaal ein nicht alltäglicher Mordprozess begonnen. Ein 30-Jähriger muss sich vor Geschworenen verantworten, weil er seinem drei Monate alten Sohn mit zumindest bedingtem Tötungsvorsatz schwerste Kopfverletzungen zugefügt haben soll. Laut einem gerichtsmedizinischen Gutachten starb der Bub "eindeutig" an den Folgen eines Schütteltraumas. Der Angeklagte bekannte sich "nicht schuldig".
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