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Grünlandbasierte Rinderhaltung: Gut für Tier und Umwelt

Rindfleisch aus Österreich hat eine weitaus bessere Klimabilanz vorzuweisen als importierte Ware. Das liegt vor allem an grünlandbasierter Fütterung und Almwirtschaft, die in Kärnten eine große Rolle spielen.

Rinderhaltung auf Almen bietet Rindern eine natürliche Umgebung und trägt zur Pflege des Landschaftsbildes bei
© Ferdinand Neumüller
Rinderhaltung auf Almen bietet Rindern eine natürliche Umgebung und trägt zur Pflege des Landschaftsbildes bei

Rinderhaltung ist umweltschädlich, weil die Tiere mit importiertem Soja gefüttert werden. Dieser Vorwurf wird immer wieder erhoben, wenn von Landwirtschaft, Fleischkonsum und Klimaschutz die Rede ist. Dass das nicht stimmt, zeigen die Kärntner Bäuerinnen und Bauern vor: Im südlichsten Bundesland spielt die grünlandbasierte Fütterung die Hauptrolle. Dadurch wird für Menschen unverdauliches Grünland in wertvolles Fleisch und Milch umgewandelt.

Grünland und Rinderhaltung

Unter Grünland versteht man eine landwirtschaftlich genutzte Fläche, auf der hauptsächlich Gräser, Kräuter und Klee wachsen. Durch Mähen oder Beweiden dieser Flächen wird Grünfutter gewonnen. In Österreich gibt es etwa 12.000 Quadratkilometer Grünland, was der Fläche des Bundeslands Tirol entspricht.

Während die Kalbinnen im Sommer auf der Weide grasen, werden sie im Winter mit Heu gefüttert
© Ferdinand Neumüller
Während die Kalbinnen im Sommer auf der Weide grasen, werden sie im Winter mit Heu gefüttert

45 Prozent dieser Fläche werden extensiv und naturnah genutzt, zum Beispiel auf Almen. 55 Prozent werden als Mähwiesen, Futterflächen oder Dauerweiden für Auslaufställe aktiv bewirtschaftet. Diese Art der Bewirtschaftung erhält fruchtbare landwirtschaftliche Flächen und wirkt der Bodenversiegelung entgegen.

Werden Rinder auf den rund 8.000 heimischen Almen gehalten, bietet das nicht nur den Tieren eine natürliche Umgebung, Almwirtschaft spielt auch eine entscheidende Rolle in der heimischen Kulturlandschaft. Grund dafür ist unter anderem der Schutz vor Naturgefahren und die Pflege des Landschaftsbildes. Letzteres ist auch ein wesentlicher Faktor für den Tourismus.

Grünland ist eine landwirtschaftlich genutzte Fläche, auf der hauptsächlich Gräser, Kräuter und Klee wachsen
© Ferdinand Neumüller
Grünland ist eine landwirtschaftlich genutzte Fläche, auf der hauptsächlich Gräser, Kräuter und Klee wachsen

Wer beim Einkaufen bewusst auf die Herkunft von Rindfleisch achtet und zu regionalen Proukten von Kärntner Fleisch greift, unterstützt nicht nur die kleinstrukturierte Landwirtschaft und Familienbetriebe, sondern schont auch die Umwelt. Pro Kilogramm Rindfleisch aus Österreich fallen etwa 18,5 Kilogramm CO₂-Äquivalente an, bei Rindfleisch aus Brasilien sind es mit 107 Kilogramm ein vielfaches mehr.

Zu Kärntner Fleisch gehören rund 4.000 Mitgliedsbetriebe
© Ferdinand Neumüller
Zu Kärntner Fleisch gehören rund 4.000 Mitgliedsbetriebe

Über Kärntner Fleisch

Kärntner Fleisch steht für Qualitätsprodukte aus der Region – nicht nur bei Rindfleisch, sondern auch bei Kalb und Schwein. Das Unternehmen mit etwa 4.000 Mitgliedsbetrieben ist die größte Drehscheibe für professionelle Vermarktung von Vieh und Fleisch in Kärnten.

Kärntner Fleisch ist in folgenden Märkten erhältlich:

  • Abholmarkt Klagenfurt – Gewerbe und Gastronomie: Schlachthofstraße 7, Klagenfurt
  • Fleischmarkt Klagenfurt: Schlachthofstraße 5, Klagenfurt
  • Fleischmarkt Wolfsberg: Grazer Straße 16, Wolfsberg

Mehr Infos: kaerntnerfleisch.at

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