"Warten auf die Barbaren": Bangemachen als Bunker-Theater
Die Barbaren werden kommen. Früher oder später. Deswegen ist es gut, sich schon jetzt zu fürchten und sich darauf vorzubereiten. Ideologisch und praktisch. Das ist der Inhalt des Gedichtes "Warten auf die Barbaren" des Griechen Konstantinos Kavafis. Das ist die Grundlage der Politik mancher rechter Partei. Und das steht im Zentrum der immersiven Theaterproduktion "Warten auf die Barbaren" der Gruppe toxic dreams, die am Montag in einem Wiener Luftschutzbunker Premiere hatte.
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