Ein Mord-Versuch: Der neue "Lohengrin" der Wiener Staatsoper
Die Rollenbilder kommen ins Wanken - nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch beim neuen "Lohengrin" der Wiener Staatsoper. Im Experiment des Regieduos aus Jossi Wieler und Haus-Chefdramaturg Sergio Morabito werden die Zuschreibungen vertauscht: Die vermeintlich Unschuldigen sind die Täter und die scheinbar Sinistren die Aufklärer. Denn schließlich geht es hier um einen Mordversuch - der am Ende mit satten Buhs quittiert wurde.
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