"Rom" als Shakespeare-Schnelldurchlauf im Volkstheater
Das Unterfangen klingt nach einer Mammut-Aufgabe: 25 Jahre nach seinem zwölfstündigen Shakespeare-Zyklus "Schlachten!" wendet sich Luk Perceval erneut dem britischen Dichter zu und nimmt sich am Volkstheater dessen römische Dramen vor. Doch in "Rom" kommt der Belgier mit schlanken zweieinhalb Stunden aus, die ob der auf die Spitze getriebenen Fragmentierung der Stücke "Julius Caesar", "Antonius und Kleopatra", "Coriolanus" und "Titus Andronicus" ratlos zurücklassen.
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