Heinz Fischer zu Israel: "Für Verteidigung gibt es Grenzen"
Altbundespräsident Heinz Fischer teilt die UNO-Bedenken wegen der katastrophalen humanitären Lage im Gazastreifen. Israel habe nach den "gigantischen Verbrechen" der Hamas am 7. Oktober natürlich das Recht, sich zu verteidigen, so Fischer im APA-Interview, aber: "Auch für die Verteidigung gibt es Grenzen und Internationales Recht, das beachtet werden muss." Dass Österreich gegen eine UNO-Resolution für einen humanitären Waffenstillstand stimmte, war laut Fischer "ein Fehler".