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ÖkologieSo bringst du Nachhaltigkeit in dein Leben

Von der Wegwerf- zur Nachhaltigkeitsgesellschaft. Wir haben die besten Tipps, wie du deinen Beitrag dazu leisten kannst.

Natur und Umwelt für die nachfolgenden Generationen ist dein Thema? Wir haben super Tipps ... © luna
 

Nachhaltig einkaufen

Gerade im Supermarkt kannst du wunderbar selbst entscheiden, welche Produkte für dich mangels Nachhaltigkeit nicht in Frage kommen und welche deinen hohen Ansprüchen genügen. Sicher weißt du, welche Schäden Plastikmüll in unserer Umwelt vor allem in den Weltmeeren verursacht – deshalb muss Verpackungsmüll dringend reduziert werden.

Kauf so viel lose, unverpackte Ware wie nur möglich und setze auf Mehrweg- statt auf Plastikflaschen. In manchen Läden kannst du sogar deine eigenen Dosen bzw. Gefäße mitbringen. Tipp: Es gibt auch spezielle Unverpackt-Geschäfte, in denen du dir – wie anno dazumal in Omas Greißlerei – wirklich genau so viel nehmen kannst, wie du brauchst oder möchtest. Und, nicht vergessen! Zum Einkaufen eigene Taschen, Rucksäcke oder Stoffsackerl mitnehmen.

Mitdenken ist gefragt

Wenn du beim Einkaufen dazu beitragen möchtest, dass auch punkto Warentransport ressourcenschonender gedacht wird, dann kaufe saisonale und regionale Produkte und vermeide „Exotisches“, das aufwändig aus fernen Ländern eingeflogen wird. Wenn du dir selbst zusätzlich noch etwas Gutes tun willst, dann achte bei deinen Lebensmitteln auf Bioqualität. Und zuletzt noch etwas ganz Wichtiges: Kaufe nicht zu viel ein – das Zuviel landet leider meist im Müll!

A young woman buying groceries in zero waste shop. Copy space.
Zero Waste Shop: Ressourcensparen beim Einkaufen ist leichter als du denkst Foto © Halfpoint

So bist du nachhaltig mobil

Gerade die individuelle motorisierte Mobilität, die wir heute so sehr und nahezu unbeschränkt genießen, trägt einiges zum weltweiten Klimawandel und zu vielen regionalen Umweltbelastungen bei. Deshalb kann für den umweltbewussten Menschen nur eines gelten: So häufig wie nur möglich umweltfreundliche Verkehrsmittel wie die Eisen-, Straßen oder U-Bahn nutzen und in der persönlichen Wohnumgebung zu Fuß, per Rad oder mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs sein.

Kannst du auf das Auto wegen der Anfahrt zu deiner Arbeit nicht verzichten, dann versuche eine Fahrgemeinschaft zu organisieren, damit dein Auto besser genutzt wird. Kleiner Nebeneffekt: Es macht Spaß, wenn man nicht immer allein unterwegs ist. Brauchst du dein Auto zum Einkaufen, dann mach besser einen wöchentlichen Großeinkauf und nicht viele kleine Einkäufe. Wohnst du in einer größeren Stadt, dann erkundige dich, ob nicht ein Car-Sharing-System (mit E-Autos) dein Privatauto überhaupt ersetzen könnte. Und wer auch darauf verzichten möchte, kann sich für Transporte beispielsweise ein Lastenfahrrad mieten.

Öffis nutzen: Ein Pluspunkt für die Umwelt Foto © Sina Ettmer

Auch beim Wohnen kannst du nachhaltig denken

Wer billig kauft, kauft manchmal teuer. Gerade bei Möbeln trifft dieser Spruch häufig den Nagel auf den Kopf, denn wenn Billigmöbel schon nach wenigen Jahren aus dem Leim gehen, ist das nicht nur ärgerlich für den Geldbeutel, sondern auch nicht wirklich nachhaltig. Muss der neue Wohnzimmertisch wirklich aus Tropenholz sein, wenn es bei uns Wald und Holz in Hülle und Fülle gibt? Eiche, Zirbe, Fichte etc. haben sich über Jahrhunderte bewährt, wachsen in heimischen Wäldern und sind – vor allem wenn sie aus zertifiziertem Anbau stammen (z. B mit dem FSC-Siegel versehen), äußerst nachhaltig.

Ein riesiges Nachhaltigkeitspotenzial findest du im Umgang mit unserem kostbaren Wasser. Manche Experten befürchten, dass sauberes Wasser in Zukunft zu einem rarem Gut werden könnte, deshalb ist der sparsame Umgang mit dem wertvollen Nass ein Muss. Was du beispielsweise tun kannst: Duschen statt baden, wassersparende Armaturen bzw. Duschköpfe und auch im WC einen Spülkasten einbauen (lassen), der nicht unnötig viel Wasser ablässt. Falls du einen Garten besitzt: Nutze bzw. speichere das kostenlose Regenwasser, damit du damit und nicht mit dem (teuren) Wasser aus dem öffentlichen Wasseranschluss deine Grünpflanzen gießen musst.

Nachhaltige Wohnen? Klar, geht ganz einfach ... Foto © Robert Kneschke

Bitte nachhaltige Energie, Scotty!

Im Bereich der Energie eröffnet sich für dich ein nahezu unerschöpfliches Potenzial für Sparsamkeit und Nachhaltigkeit. Eine der leichtesten Möglichkeiten, Nachhaltigkeit in die Wohnung zu bringen, ist, energieeffiziente Haushaltsgeräte zu kaufen und die alten Stromfresser rauszuschmeißen. Achte beim Kauf unbedingt auf die Energieeffizienzklasse, die bei jedem Gerät angegeben werden muss. Viele Unterhaltungsgeräte für unser Zuhause nutzen Standby-Schaltungen bei Nichtverwendung. Diese minimieren den Stromverbrauch zwar, aber dennoch fließt noch  immer eine Restmenge Strom. Das ist bei einem einzigen Gerät zwar nicht viel, aber stelle dir mal vor, du hast zwanzig davon – das summiert sich ganz schön. Tipp: Alle Geräte, die nicht benötigt werden, stets komplett vom Stromkreis trennen – dafür kannst du zum Beispiel einen Mehrfachstecker mit Netzschalter einsetzen.

Erkundige dich auch, ob dein Stromanbieter nachhaltigen Strom aus erneuerbaren Quellen anbietet. Und: Wenn du die (finanzielle) Möglichkeit hast, denk darüber nach, ob nicht eine eigene Solaranlage für dich in Frage kommt. Denk auch beim Heizen an Nachhaltigkeit: Zu warme Räume sind nicht nur auf Dauer unangenehm, die dafür benötigte Heizenergie frisst dir auch ein riesiges Loch in dein Haushaltbudget. Wichtiger Tipp: Die Heizanlage jährlich von einem Profi warten (z. B. entlüften) lassen. Denn nur dann läuft sie energieeffizient und du kannst dir sicher sein, dass sie nicht dann ausfällt, wenn es dir und deiner Familie am unangenehmsten ist.

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