1. Wann und wo hatten Sie zuletzt ein Gefühl der Sommerfrische?
Kleine Schreib-Auszeiten in Hinterthiersee/Tirol lassen mich immer wieder in die einzigartige Stimmung eintauchen, die nur Sommerfrischen zu bieten haben.
2. In vielen Menschen löst allein das Wort „Sommerfrische“ eine Art Sehnsucht aus. Was löst es in Ihnen aus?
Auch mich lässt der Gedanke daran sehnsüchtig werden... Ich hätte grundsätzlich nichts dagegen, Sommerfrische an Sommerfrische zu reihen.
3. Sie haben gesagt: "Draußen vergeht die Zeit schneller.". Wo ist Ihr persönliches "Lieblings-Draußen"?
In den Bergen - entweder hinter meinem Haus oder etwas weiter weg, ein bisschen Abwechslung tut gut. Am liebsten ist mir die Kombination aus knackigem, ruhig etwas anspruchsvollem Gipfel und klarem, kalten Bergsee für danach!
4. Wenn er denn dann da ist, der Sommer: lieber Sonne oder Schatten?
So sehr ich mich nach jedem Sonnenstrahl sehne - zu viel davon vertrage ich leider nicht so gut und suche daher den Halbschatten.
5. Und Vanille- oder Schokoladeneis?
Bitterschokolade.
6. Meer oder See?
Unbedingt beides!
7. Ihr neues Buch "Meeresbrise" hat Tiefgang und regt zum Nachdenken an – warum ist es trotzdem perfekt für laue, leichte Sommerabende?
Trotz der intensiven Passagen ist es ein Buch über Hoffnung, Stärke und Mut. Die Sehnsucht nach dem Meer ist eine der treibenden Kräfte - und die Geschichte spielt durchgehend im Sommer. Es mangelt nicht an lichtem Wald, blühenden Wiesen, Badestellen im Fluss, dem Klang des Windes im Weichselbaum und duftendem Sommerregen.