Unter dem #schaffenwir ist eine neue Kampagne der Wirtschaftskammer angelaufen. Worum geht’s?
JÜRGEN MANDL: Kurz gesagt geht es darum, dass wir den Leistungen der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter die Bühne bieten, die ihnen gebührt. Dort können alle, die etwas unternehmen, der Öffentlichkeit zeigen, was sie tagtäglich schaffen. Die Kampagne läuft übrigens österreichweit, doch in Kärnten gehen wir noch einen Schritt weiter und haben eigene Kampagnengesichter gefunden, deren Geschichten wir nun erzählen.
Wie kann man sich das vorstellen?
Möglichst viele Unternehmer werden – gerne auch mit ihren Mitarbeitern – stellvertretend für die gesamte Kärntner Wirtschaft mit ihrer ganz persönlichen Geschichte vorgestellt. Sie sind auf diversen Social-Media-Kanälen, in Inseraten in Eigen- und Fremdmedien, auf Plakaten, in Videos sowie natürlich auf unserer Plattform schaffenwir.at zu sehen.
Was schaffen die Kärntner Unternehmen?
Sie sind ein ganz entscheidender Faktor in Kärnten: Die 35.000 Kärntner Unternehmen schaffen knapp 200.000 Arbeitsplätze und somit auch 200.000 Einkommen im Land. Jeder der etwas unternimmt, leistet seinen wertvollen Beitrag zu unserer Gesellschaft – durch das Schaffen von Innovation, Wohlstand und Stabilität. Dies gilt ganz speziell für Unternehmer, denn aus ihren Ideen werden oft Erfolgsgeschichten. Sie sind aber enorm davon abhängig, welche Kaufentscheidungen die Konsumenten tagtäglich treffen.
Die Wirtschaftskammer Kärnten nutzt die Adventzeit, um auf genau diese Thematik aufmerksam zu machen: Das Einkaufen im eigenen Land. Warum?
Immer mehr Menschen kaufen im Internet – und oft bei Onlinehändlern, die meistens nicht in Österreich, manchmal nicht einmal in der EU sitzen. Dabei liegt das Gute so nah: Mit unserer Kampagne „Heimkaufen“ möchten wir darauf aufmerksam machen, wie wichtig ihre Wahl für unser Bundesland ist. Ob unser Lebensstandort im Wettbewerb der Regionen besteht und für uns alle lebenswert und chancenreich bleibt, hängt sehr stark davon ab, wo wir unser Geld ausgeben. Eins ist sicher: Ohne Unternehmen gibt es keine regionalen Arbeitsplätze und ohne Arbeit kein Leben in den Regionen.
Auf was kann die Kärntnerin, der Kärntner beim Shoppen achten?
Sie können stolz auf Kärnten sein und das beim Weihnachtseinkauf auch zeigen. Meine Bitte: Lassen Sie Ihr Weihnachtsgeld im Land, gehen Sie heuer für Ihre Lieben „Heimkaufen“. Es gibt so viele schöne Geschenke, die in Kärnten hergestellt werden oder die Kärntner Händler online oder offline anbieten. Wir sollten zwar global denken, aber regional einkaufen! Unseren Arbeitsplätzen und unserer Umwelt zuliebe!