Wie hoch dürfen die Wohnkosten sein?

Christian Piber: Als Faustregel gilt: Die monatlichen Wohnkosten sollten ein Drittel des Nettoeinkommens nicht übersteigen. Wer darüber liegt, sollte seine Fixkosten prüfen und überlegen, wo es Einsparpotenzial gibt. Ein Haushaltsplan kann helfen.

Wie kann man beim Thema Wohnen effektiv sparen?

Schon kleine Schritte sind wertvoll, wie etwa der Blick auf die Raumtemperatur: 20 bis 22 Grad im Wohnzimmer und 17 bis 18 Grad im Schlafzimmer und Stoßlüften statt gekippter Fenster. Beim Wasserverbrauch helfen einfache Mittel wie ein Durchflussbegrenzer an Armaturen. Wer Standby-Geräte ausschaltet, senkt den Stromverbrauch. All das bringt oft mehrere Hundert Euro Ersparnis pro Jahr.

Was bedeutet es, „finanzfit“ zu wohnen?

Es heißt realistisch planen. Passt die Wohnfläche? Ist die Lage alltagstauglich? Bleibt nach allen Ausgaben genug für Rücklagen? Wer sich diese Fragen stellt, wohnt langfristig klüger und oft entspannter