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DeutschlandsbergVon wilden Reben und Ruheoasen

Durch die Gemeindezusammenlegungen ist auch Deutschlandsberg gewachsen. An Schönheit und einem preislich gut leistbaren Niveau hat die Region dadurch aber keineswegs ­verloren. Ganz im Gegenteil.

Die Stadt Deutschlandsberg ist malerisch und modern zugleich. Wer es abgeschieden liebt, wird derzeit noch in der Region fündig © Melbinger | Paulitsch
 

Hoch droben über der Stadt Deutschlandsberg thront seit Jahrhunderten die gleichnamige Burg. Es gibt keinen besseren Ort, um Umschau zu halten im Land und mit vier Immobilienexperten herauszufinden, was diese Region auszeichnet.

Warum sind Sie Makler in der Region Deutschlandsberg?
Michel Klink: Ich habe den ­Familienbetrieb übernommen, denn ich arbeite gerne mit Menschen, mag Abwechslung und lerne neue Teile der Region kennen. Dadurch schätzt man noch mehr, was man hat.
Günther Theissl: Ich bin ortsansässig, stamme aus Lannach. Die Gegend zeichnet sich durch ihren Wein aus, die Almen, die Berge. Sie ist sehr vielfältig, ich kann sie nur weiterempfehlen.
Hannes Schlag: Die Region Deutschlandsberg gehört zu den schönsten Bezirken überhaupt. Ich bin aus Pölfing-Brunn und finde, es ist einfach eine Freude hier zu arbeiten!
Wilfried Fröhlich: Weil ich aus Lannach komme, arbeite ich in dieser Region. Man kennt sich und man kennt die Abkürzungen.

Wer zieht im Moment hierher? Sind es stressgeplagte Städter?
Fröhlich: Es geht kein ge­stresster Grazer in die Region, der ist das Leben in der Stadt gewohnt. Es sind eher Menschen, die in Pension sind und erkennen, wie laut es in ihrem Wohnhaus ist. Oder Familien mit kleinen Kindern, die sich einen Garten wünschen.
Theissl: Sehr viele Deutsche, vor allem aus Bayern, ziehen hierher.Ältere Ehepaare suchen ihren Alterssitz, ihre Pensionsvorsorge. Sie fahren durch ganz Österreich und bleiben dann dort, wo die Natur intakt ist, die Infrastruktur gut und die Preise leistbar.
Klink: Ich habe selbst Freunde in Deutschland, die bei uns etwas kaufen oder bauen wollen.
Schlag: Ein Schweizer hat mir erzählt, dass eine 60 m2-Wohnung bei ihnen zehnmal so viel kostet, wie hier bei uns.

Preisspiegel Deutschlandsberg

Mehr über die Immobilienpreise der Region:

Deutschlandsberg

Wohin weist der Trend?
Klink: Bei den Grundstücken sind 600 bis 800 m2 begehrt. Menschen, die größere Grundstücke kaufen, sind selten geworden. Die Leute sehen die Arbeit, sie sind berufstätig und wollen dann nicht auch noch die Gartenarbeit haben. Junge Leute, die finanziell sehr gut dastehen, kaufen jetzt Grundstücke für später. Das Geld dafür haben sie bereits angespart.
Theissl: Jüngere Paare gehen auch in Richtung Selbstversorger. Ich hatte unlängst eines, beide sind berufstätig und wollen nebenher einen kleinen Bauernhof betreiben. 4000 bis 7000 m2 Grundfläche werden in Fällen wie diesem gesucht.
Schlag: Häuser ab 300 m2 sind derzeit nicht so leicht vermittelbar, wenn sie nur halb so groß wären, würden sie sich gut verkaufen.
Fröhlich: So ist es, bei den Objekten ist es eine Größenordnung von 80 bis 100 m2, die bevorzugt gekauft wird.

Immopreisspiegel: Themenabend Deutschlandsberg

„Pensionisten, denen es zu laut geworden ist, und Paare, die sich für ihre kleinen Kinder einen eigenen Garten wünschen, ziehen bevorzugt aufs Land.“
Wilfried Fröhlich, s REAL Immobilien

Ballguide | Richard Großschädl

„Junge Menschen, die finanziell gut dastehen und Geld angespart haben, investieren es jetzt in Grundstücken. Gebaut wird dann aber erst später.“
Michel Klink, Immobilien Boos

Ballguide | Richard Großschädl

„Ein Haus in Trahütten wünschen sich viele. Dorthin fährt aber nur der Schulbus, daher sollte man seinen Alterssitz lieber woanders planen.“
Günther Theissl, Schilcherland Realitäten

Ballguide | Richard Großschädl

„Wer die Dienste eines Maklers beansprucht, kann auf jeden Fall sicher sein, dass beide Seiten auf längere Sicht zufrieden sein werden.“
Hannes Schlag, Raiffeisen Immobilien

Ballguide | Richard Großschädl
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Thema Verkehr. Wie sieht es mit der Anbindung der Region aus?
Schlag: Es gibt immer weniger Menschen in der Region, die keine Verkehrsanbindung haben.
Fröhlich: Ganz sicher ist die Koralmbahn eine Bereicherung für uns alle. Ich habe auch beobachtet, dass der Park & Ride-Platz in Wettmannstätten immer voll besetzt ist.
Theissl: Ja, mit 18 Jahren hat hier fast jeder einen Golf oder etwas Vergleichbares. Von Trahütten oder Freiland als Altersitz muss ich allerdings abraten, dorthin fährt nur der Schulbus.
Klink: Ich nehme auch zu Besichtigungsterminen das Fahrrad. Zug und Bus sind v. a. bei Mietern oder Käufern gefragt, die hier ihre Pension genießen wollen. Für sie ist eine gute Infrastruktur wichtig.

Warum sollte man in Zeiten des Internet einen Makler mit dem Kauf oder Verkauf eines Grundstückes oder einer Immobilie betrauen?
Theissl: Wer zunächst selbst gesucht hat, kommt häufig zu uns zurück. Wir bereiten im Vorfeld alles auf, kennen die Ämter und Behörden, wissen, was alles notwendig ist und bekommen oft günstigere Konditionen. 80 Prozent des Immobiliengeschäftes werden derzeit über Makler abgewickelt. Früher haben die Leute eine Tafel im Acker aufgestellt oder beim Billa einen Zettel aufgehängt.
Fröhlich: Es ist die Jugend, die bevorzugt das Internet nutzt. Immobilien zu kaufen oder verkaufen ist eine Dienstleistung geworden, Immobilen sind heute eine Ware. Ich betrachte das als positive Entwicklung für uns alle.
Klink: Ich kenne aktuell einen Fall, bei dem ein privater Käufer über den Tisch gezogen wurde. Wir versuchen ihm zu helfen. Wer über den Makler kauft, kann sicher sein, dass er alle Informationen über die Kosten und alle Unterlagen im Vorfeld hat.
Schlag: Wir versuchen zu vermitteln, dass ein Kauf oder Verkauf mit einem Makler viel angenehmer ist. Ich habe sogar schon Pläne gezeichnet von alten Häusern, von denen es keine mehr gab. Das macht kaum ein Privater. Baustein für Baustein sieht der Kunde, was ein Makler wert ist.

Ihre Profis

Hier finden Sie die besten Adressen für eine erfolgreiche Immobiliensuche in der Region Deutschlandsberg:
www.sreal.at
www.rlbstmk.at
www.boosimmobilien.at
www.schilcherland-real.com

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hermannsteinacher
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Lesenswert?

Vielleicht könnte man das Landwirtschaftsministerium von Wien ...

... hieher auslagern samt Umweltbundesamt?

Antworten