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GARTENTIPPWas zu tun ist, wenn die Weiße Fliege lästig wird

Wenn sich im Sommer wieder einmal die Weiße Fliege, richtiger auch Mottenschildlaus genannt, bevorzugt auf unserem Kohlgemüse niederlässt, ist es an der Zeit, ihr mit ökologischem Pflanzenschutz zu Leibe zu rücken.

Die Weiße Fliege (Trialeurodes vaporariorum), richtiger auch Mottenschildlaus genannt © NATUR IM GARTEN
 

Während der heißen Sommertage oder im geschützten Kleinklima von Gewächshäusern siedelt sich die Weiße Fliege (Trialeurodes vaporariorum) gerne auf der Blattunterseite verschiedener Kohlgewächse an. Besonders gerne befällt sie auch Paradeiser, Paprika, Melanzani, Bohnen oder Zierpflanzen wie Fuchsien, Pelargonien, Wandelröschen, Hibiskus und Engelstrompete. Durch die Honigtauausscheidungen der Insekten werden die Blätter klebrig und durch die nachfolgende Besiedelung mit Rußtaupilzen verschmutzt, wodurch die Pflanzen zunehmend geschwächt werden. Befallene Blätter verfärben sich gelb und sterben ab.

Vorbeugend sollten der Boden durch Gießen und Mulchen feucht gehalten, die Pflanzen nicht zu eng gesetzt und das Gewächshaus regelmäßig gut gelüftet werden. Als natürliche Feinde gilt es Raubmilben und Schlupfwespen zu fördern. Nach der Ernte sollten Pflanzenreste wie Kohlstrünke vom Beet entfernt werden.

Bei Befall sollte man sofort Maßnahmen ergreifen: Einen mit Leim bestrichenen Karton unter die Pflanzen halten und diese schütteln, damit die Insekten daran kleben bleiben. Auch gelbe Leimtafeln können helfen. Stark befallene Blätter, besonders jene mit Eiern und Larven, rasch und regelmäßig entfernen. Des Weiteren hilft es, die Blätter mit Urgesteinsmehl zu bestäuben. Bei starkem Befall können die Blattunterseiten zwei Mal im Abstand von zehn Tagen mit Kaliseifenpräparaten gespritzt werden: Das Mittel morgens mit ruhigen Bewegungen aufbringen, um die Fliegen nicht aufzuscheuchen.

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