Was zu beachten ist Anträge für reaktivierten Härtefallfonds ab 1. Dezember möglich

Für den Zeitraum November 2021 bis März 2022 können monatlich bis zu 2000 Euro beantragt werden.

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© (c) Zerbor - stock.adobe.com (Boris Zerwann)
 

Mit 1. Dezember wird der im September ausgelaufene Härtefallfonds wieder aktiviert, "um vor allem Kleinstunternehmerinnen und -unternehmern zu helfen", wie seitens der Bundesregierung betont wird. Für den Zeitraum November 2021 bis März 2022 können monatlich bis zu 2000 Euro beantragt werden. Antragsberechtigt sind Unternehmerinnen und Unternehmer, die bis zum 1.11.2021 gegründet wurden und einen Umsatzrückgang von 30 Prozent (November und Dezember) bzw. 40 Prozent (ab Jänner) erlitten haben. Die Beantragung und Abwicklung erfolgt wie bisher über die Wirtschaftskammer Österreich.

„Die aktuelle Situation trifft Betriebe aller Größen und gerade für Kleinstbetriebe und Selbständige kann der Umsatzausfall vor Weihnachten besonders bedrohlich werden" , so Finanzminister Gernot Blümel in einer Aussendung. Gerade für diese Gruppe der Unternehmen habe sich der Härtefallfonds als wichtiges Instrument bewährt. "Seit Beginn der Krise haben wir allein über die Wirtschaftskammer 2,3 Milliarden Euro ausgezahlt und damit in Summe mehr als 230.000 Unternehmerinnen und Unternehmer unterstützt."

„Der Härtefallfonds bietet effektive und umfassende Hilfe, besonders für die vielen Einpersonenunternehmen, Selbstständige und Freiberuflerinnen", so Vizekanzler Werner Kogler. "Uns war wichtig, dass dies auch unbürokratisch und rasch möglich ist, geht es bei vielen besonders vor Weihnachten auch um die Lebenshaltungskosten"

Details zum Härtefallfonds ab 1.12.

  • Eintrittskriterium: mind. 30 Prozent  Umsatzrückgang für November und Dezember, 40 Prozent ab Jänner bzw. die laufenden Kosten können nicht mehr gedeckt werden.
  • Ersatzrate: 80 Prozent bzw. 90 Prozent  zuzüglich 100 Euro des Nettoeinkommensentgangs (wie bisher)
  • Maximaler Betrag: 2000 Euro
  • Mindestbetrag: 600 Euro bzw 1100 Euro jeweils für November und Dezember
  • Beantragung: ab 1. Dezember 2021
  • Zeitraum: November 2021 bis März 2022
  • Neugründungen bis zum 01.11.2021 sind antragsberechtigt

 

 

 

 

 

Kommentare (3)
Patriot
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Am lautesten schreien die Wirte und Hoteliers.

Sie hoffen wieder auf eine unverschämte Überförderung auf Kosten der übrigen SteuerzahlerInnen!

ronin1234
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Reaktion

Durch die Mwst. Steuerreduktion konnten sie sowieso einiges beiseite legen.

Balrog206
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Hast

Deinen Job als Hausmeister verloren , da du immer gegen die gleichen wetterst ?