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Verlängerter LockdownSteirische Betriebe haben "kein Verständnis für Polit-Hickhack“

Nach dem Aus für die Pläne zum Freitesten steht nun fest: Für weite Teile des Handels, die Gastronomie und Hotellerie verlängert sich der Lockdown um mindestens eine Woche. Branchenvertreter vermissen weiterhin Planungssicherheit.

© (c) APA/DPA/TOM WELLER (TOM WELLER)
 

Wenn Klaus Friedl in seinen Kalender blickt, stehen dort seit November bereits zahlreiche Stichtage, die eines gemeinsam haben: Sie haben allesamt nicht gehalten. Der WK-Obmann der steirischen Gastronomiebetriebe ist nun mit einer weiteren Verschiebung konfrontiert. Da der Regierungsplan für das Freitesten nicht aufgeht, können die heimischen Wirte nun erst am 25. Jänner öffnen, frühestens. „Es gab schon so viele in Aussicht gestellte Öffnungstermine, uns steht das schon bis oben“, so Friedl. Er sehe zwar ein, dass „die Infektionszahlen derzeit noch immer zu hoch sind, aber zumindest die Rahmenbedingungen für die Wiedereröffnung, von den Öffnungszeiten bis hin zu Abstandsregeln und den Umgang mit Kontaktpersonen in den Betrieben, hätte man längst klarlegen können“, so Friedl. Schließlich hänge „enorm viel daran, nicht zuletzt die Frage der Beschäftigung, für die Mitarbeiter sind die letzten Wochen und Monate ja auch ein stetiges Auf und Ab“. Vor dem Hintergrund hoher Fallzahlen verstehe er die Regierung, „es ist aber nicht fair, dass wir ständig zum Spielball werden“, so Friedl. „Viele sind skeptisch, ob nun der 25. Jänner hält.“

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