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Von 3000 Euro Förderung für E-Autos wird auf 5000 Euro angehoben

Ab 1. Juli bis 31. Dezember: Der Kauf von elektrobetriebenen Fahrzeugen, egal ob Auto oder Moped, wird in Österreich stärker gefördert.

E-Autos sind in Österreich weiter deutlich in der Unterzahl
E-Autos sind in Österreich weiter deutlich in der Unterzahl © APA/Helmut Fohringer
 

Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) hat heute, Montag, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Vertretern der Autoimporteure eine höhere Förderung für Elektroautos angekündigt. Ab dem 1. Juli bekommt man bis Ende des Jahres für den Kauf eines Pkw mit Elektroantrieb nun 5.000 Euro an Förderung. Zuvor waren es 3.000 Euro.

"Wir wollen am Weg aus der Coronakrise in die Zukunft investieren. Genau das schaffen wir mit der Offensive für E-Mobilität", sagte Gewessler am Montag bei der Pressekonferenz. "Unser Ziel mit der E-Mobilitätsförderung ist es, bei den Neuzulassungen wirklich den Schwerpunkt zu verlagern in Richtung E-Mobilität."

Bei der Förderung eines neuen E-Pkw kommen 3000 Euro vom Ministerium und 2000 Euro von den Importeuren, so die Ministerin. Neben Autos sollen auch Zweirad-Fahrzeuge und der Ausbau der privaten Ladestationen stärker gefördert werden. So gibt es für E-Motorräder im nächsten halben Jahr 1200 statt 1000 Euro und für Elektro-Mopeds 800 statt 700 Euro.

Voraussetzung: "100 Prozent Erneuerbare"

Die Förderungen gelten für den Kauf eines neuen E-Fahrzeugs. Gebrauchtfahrzeuge sind von dieser Förderung nicht erfasst. Diese seien ja zu einem Gutteil bereits beim Erstkauf entsprechend gefördert worden, sagte Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure, zu Begründung. Die Elektroauto-Förderung gibt es seit 2016.

Eine Voraussetzung für die Förderung ist der Kauf eines "E-Fahrzeugs mit 100 Prozent Strom bzw. Wasserstoff aus erneuerbaren Energieträgern", so das Ministerium. Bisherige steuerliche Begünstigungen für E-Fahrzeuge wie der Entfall der NoVA (Normverbrauchsabgabe) oder der Versicherungssteuer bleiben überdies aufrecht.

Neben den Fahrzeugen wird auch die Förderung für die Ladeinfrastruktur angehoben. Für Heimladestationen soll es demnach in Zukunft dreimal so viel Geld geben wie bisher, und zwar 600 statt 200 Euro. Auch in Mehrparteienhäusern wird eine E-Ladestation mit 1800 statt mit wie bisher 600 Euro gefördert.

Aufstockung zeitlich befristet

Ab 1. Juli ist die Antragstellung für die Förderung möglich. Dabei kann die Registrierung des Autos selbst aber auch schon vor dem Stichtag erfolgt sein, heißt es in den Unterlagen des Ministeriums. Die erhöhte Förderung gilt bis 31. Dezember 2020, es ist aber möglich, ein bestelltes Auto für die Förderung zu registrieren, auch wenn dieses erst im ersten Halbjahr 2021 ausgeliefert wird.

Der Umfang der E-Mobilitätsförderung beträgt für die Jahre 2019/2020 insgesamt rund 93 Millionen Euro. Wie viel von dem Zweijahresbudget noch übrig ist, bezifferte Gewessler auf Nachfrage nicht. Wie es im nächsten Jahr mit der Förderung weitergehe, darüber solle im Herbst erneut mit den Vertretern der Autoindustrie diskutiert werden, so die Ministerin.

Autoimporteursvertreter Kerle zeigte sich mit den Maßnahmen zufrieden. "Mit der Aufstockung des E-Mobilitätsbonus ist uns eine gemeinsame Aktion gelungen, mit welcher wir ein positives Signal Richtung Zukunft und saubere Mobilität senden wollen. Dieser Schulterschluss zeigt, dass Klimaschutz und Automobilwirtschaft keineswegs Gegensätze darstellen", so der Branchenvertreter.

Kritik an Förderung für Plug-in-Hybrid

Allerdings wünscht er sich noch mehr Unterstützung in der Krisenzeit. Die Aufstockung sei keine Corona-Unterstützungsmaßnahme, "wie wir sie uns in Zeiten der Covid-19-Krise wünschen und auch dringend benötigen würden", so Kerle weiter. So seien Pkw im sich derzeit in Begutachtung befindenden Konjunkturstärkungsgesetz explizit von der degressiven Abschreibung ausgenommen. "Das grenzt an Diskriminierung und ist für uns nicht vertretbar. Die österreichische Automobilwirtschaft steht immerhin für 315.000 Arbeitsplätze und eine Bruttowertschöpfung von 26 Milliarden Euro," bemängelte Kerle.

Auch der Mobilitätsclub ÖAMTC äußerte sich generell zu den heute präsentierten Maßnahmen, wies jedoch auch auf noch nötige Maßnahmen hin. So müssten Ladetarife vergleichbar und transparent sein. Zudem müssten bürokratische Hürden für die Installation einer privaten Ladestation abgebaut werden. Wie Gewessler am Montag sagte, werde bereits mit Justizministerin Alma Zadic (Grüne) "mit Hochdruck" an Erleichterungen diesbezüglich gearbeitet.

Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) sieht indessen vor allem die Förderung der Ladeinfrastruktur positiv, kritisiert jedoch die Förderung der Plug-in-Hybrid-Pkw. Diese sei "aus Umweltsicht nicht zu rechtfertigen", hieß es in einer Aussendung des VCÖ. Zudem erneuerte der Klub seine Forderung nach einer Abschaffung der steuerlichen Vorteile für Diesel- und Benzin-Fahrzeuge. "Wenn aber weiterhin Dieseltreibstoff und die private Nutzung von Firmenwagen mit Verbrennermotor steuerlich begünstigt werden, wird die Wirkung der Kaufprämien für E-Fahrzeuge sehr geschwächt", sagte VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen laut Aussendung. "Zudem müssten bürokratische Hürden für die Installation einer privaten Ladestation abgebaut werden", sind sich ÖAMTC und der Bundesverband Elektromobilität (BEÖ) einig.

Kommentare (61)

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Hildegard11
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Solange der Tarifdschungel...

...nicht abgeholzt ist, scheint ein E-Auto nicht sinnvoll.

melahide
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Warum

ist es eigentlich so, dass so viele Menschen "für" Verbrenner und "gegen" E-Autos sind? Argumente?
"Die Batterie braucht so viel Rohstoffe" - braucht das Smartphone, der Laptop, der Rasenroboter auch. Dennoch kaufen sich viele jedes Jahr ein neues Smartphone...

"Woher soll der Strom kommen": Um Rohöl nach einem langen Transportweg zu raffinerieren braucht man ca. 1,5 kwh Strom/Liter ÖL. Jetzt kann man errechnen, wie viel man auf 100 km braucht. Ein sparsames Auto wird 4 Liter brauchen, ein SUV mit dem die meisten unterwegs sind, wohl 8-10, also zumindest in der Stadt, oder? Ich kenn mich da nicht so aus. Wenn ich von 8 Litern für einen SUV ausgehe brauch ich alleine für den Raffinerationsprozess 12 kwh Strom. Damit fahr ich mit einem kleinen E-Auto fast schon die 100 km. Gut, bei einem sparsamen kleinen Verbrenner mit 4 Litern, da fehtl natürlich was.

"Der Strom kommt vom Atomkraftwerk": Stimmt ja nicht wirklich. Jeder der eine Förderung bekommt muss zumindest Ökostromzertifikate kaufen. Muss man nicht um Öl zu raffinerieren.

"Ökobilanz eines Verbrenners ist besser ... ": Nach Öl muss gebohrt werden. Die Umweltschäden danach sind zum Vergessen. Öl wird dann gefördert, zu Ölhäfen transportiert, die Tankschiffe fahren mit Schweröl, zum nächsten Hafen, dort kommen wieder Tanklaster zum Einsatz, dann erst kommt es in die Raffinerie, wird dann an die Tankstellen verteilt ... und dann beginnen die Autos erst zu stinken. Und da will mir echt jemand erzählen, ein E-Auto ...

scionescio
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@melahide: durch die Wiederholung werden die längst wiederlegten alternativen Fakten aus der Echokammer der ahnungslosen Fanatiker nicht besser ...

"Die Batterie braucht so viel Rohstoffe - braucht das Smartphone, der Laptop, der Rasenroboter auch"
Rechne dir einfach aus, wie viele Handies man mit dem Rohstoffen eines 700kg schweren Akkupacks eines Tesla produzieren kann und wundere dich;-) Zu einem Laptop gibt es keine Alternative - ein BEV ist dagegen hauptsächlich ein Statussymbol für reiche, aber ahnungslose Angeber (zB Tesla, Taycan, e-tron, ...).

"brauch ich alleine für den Raffinerationsprozess 12 kwh Strom" - die Zahl ist kein belegter Konsens und meint auch nicht wirklich Strom sondern das Energieäquivalent - einfach Googeln wie Raffinerien funktioniern;-)

"Jeder der eine Förderung bekommt muss zumindest Ökostromzertifikate kaufen" - du glaubst aber nicht ernsthaft, dass du deshalb auch mit grünem Strom fährst? Solche Zertifikate werden an Ökostrom-Erzeuger herausgegeben und dann von Stromkonzernen gekauft, die damit entsprechende Mengen von ihrem konventionellen Strommix umetikettieren. Außerdem werden Spitzen, sowie Regel- und Ausgleichsenergie immer mit grauem Strom bedient - und letzten Endes nimmst du nur jemanden anderen grünen Strom für seine Waschmaschine weg - zwei Drittel sind eben grauer Strom und wo das eine Drittel grüner Strom verbraucht wird, macht für das Klima genau keinen Unterschied.

"Nach Öl muss gebohrt werden. Die Umweltschäden danach sind zum Vergessen. Öl wird dann gefördert, zu Ölhäfen transportiert ...."
Und das gilt für Kobalt, Lithium, Nickel, ... nicht?

Stratusin
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Tesla,

Tesla, Tesla. 3 mal dieses Wort. Das muss jetzt richtig schmerzen bereiten, oder? :) :€

melahide
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Und

deshalb glauben Sie, dass es besser ist, wenn man weiterhin mit Öl und Verbrenner durch die Gegend fährt? Das ist sauberer.
Was glauben sie (Gedankenexperiment, machen Sie es bitte nicht nach wie die Leute, die sich gegen Corona Desinfektionsmittel gespritzt haben): Wenn Sie ihr Fahrzeug starten, den Auspuff in den Mund nehmen und 3-4 Minuten diese Dämpfe einatmen. Sind Sie dann noch am Leben? Ja oder Nein? Und dann wollen Sie mir erzählen, die Abgase sind nicht schädlich?

scionescio
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@melahide: ob e-Autos mit Brennstoffzelle oder Verbrenner mit synthetischem Treibstoff - alles ist besser, klima- und umweltfreundlicher, komfortabler und nachhaltiger als ein riesiger Haufen Sondermüll names Akku in einem BEV!

Machen sie den gleichen Versuch bei einem Kohlehraftwerk, dass mit 2/3 Wahrscheinlichkeit gerade den Strom für ihr BEV fabriziert oder während der Akku-Produktion und erzählen sie dann, wie es ihnen ergangen ist ... wenn sie noch können.
Diese Kindergartenargumente taugen nur für lächerliche Polemik: bringen sie einen Liter Wasser in die Lunge und sie sind mausetot, essen sie 100g Salz und sie sind mausetot, etc.
Jede chemische Verbindung ist ab einer gewissen Dosis tödlich - wie schon Paracelsus festgehalten hat (für die Fanboys: das heißt jetzt aber nicht, dass ich Autoabgase für unschädlich halte!).

melahide
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Gut

also wenn sie keine Kindergarten-Argumente wollen (für die Brennstoffzellen-Fanboys) ...also ich denke, dass jeder E-Auto Fahrer saubere Energie nutz. Aus dem Energiemix. Ihr Smartphone wird aber mit Kohle- und Atomstrom geladen sie Umweltsünder mit ihrem Elektroschrott. Ein analoges Wählscheiben-Telefon braucht keinen Strom. Das ist viel besser! Sogar Telegrafen sind umweltfreundlicher! Warum verwenden sie das nicht?

Carlo62
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Liebe Melahilde!

Du stellst gerade Dein völliges technisches Unwissen zu Schau. Mit welcher Energie funktioniert denn ein Wählscheibentelefon? Hattest Du eins mit Dampfbetrieb? Im Gegenteil hat die alte analoge Technologie viel mehr an Strom verbraucht, als die heutige digitale Festnetztechnologie! Du musst Dir einmal eine alte Relaisstation anschauen mit den hunderten Heb-Drehwählern (elektromechanisch). Die Energieversorgung der Telefone erfolgte mit 60V Gleichspannung über die Telefonleitung und die Verluste über die Leitungen waren immens.

scionescio
2
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@melahide: der größte Unterschied zwischen uns ist, dass sie „denken“ (leider nur im Sinn von annehmen und glauben) ...

... und ich mit belegbaren Fakten operiere, weil ich in diesem Bereich das nötige Basis- und Fachwissen habe - und deshalb ist eine Diskussion auf Basis von faktisch untermauerten Argumenten einfach nicht möglich - ihre seltsame Argumentation strotzt nur so von Unwissenheit: anscheinend wissen sie nicht einmal, dass beim analogen Telefon der Strom schon im Telefonanschluss war (deshalb hat das Analogtelefon auch bei Stromausfall funktioniert).
Zu glauben, das der Besitz eines BEV für Fortschritt steht ist ähnlich naiv wie seinerzeit der Glaube an Atomkraftwerke als Lösung unseres Energieproblems - heute wären wir froh, wenn sich die Menschheit nie auf so ein Desaster eingelassen hätte!

Stratusin
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Dort wo sie ihre belegbaren Fakten abholen,

steht auch, das die Erde eine Scheibe ist. Man sollte wissen wann man resignieren sollte. Sie Armer.

Carlo62
1
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Sie hörten den täglichen

StratUNsinn!

hbratschi
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@carlo

und wenn einem argumente ausgehen, dann wird "Sie Armer" als zeichen völliger eigener hilflosigkeit ausgepackt... ;o)

Pablo63
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Ein mutiger Schritt in die richtige Richtung.

Für die technophobe Auto-Quartett-Fraktion geht natürlich die Welt unter. Der Verbrennungsmotor ist und bleibt die größte technologische Fehlleistung der Menschheit, nahezu alle militärischen Konflikte drehen sich um die schwarze giftige Suppe. In 10 Jahren wird die ganze Welt elektrisch unterwegs sein, vielleicht sogar mit Brennstoffzelle. Das werden auch die Lügen und die scheinheilige Diskussion über Ressourcenraub und prekäre soziale Verhältnisse in anderen Teilen der Welt nicht verhindern. Und der Industriestandort Graz wird auf der Gewinnerseite sein.

hbratschi
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genau, pablo,...

...und die energie für deine e-motoren kommen woher? von den rohstoffen für die batterien ganz zu schweigen. mit der brennstoffzelle liegst nicht ganz so daneben. dazu wär es halt notwendig, auf wasserstoff zu setzen. aber auch davon halten die e fan boys bekanntlich nicht viel...

baumi1000
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für wasserstoff braucht man 2bis 3mal soviel strom

als mit der der reinen akkutechnik ,wo kommt dieser strom dan her ?
und einen kleinen akku braucht man bei der brennstoffzelle auch

zuerst denken dann schreiben hbratschi

hbratschi
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na gut, mein denkender baumi,...

...ich versuch's mal. zb sind windkraftwerke deshalb nur wenig effizient, da sie, wie der namen eigentlich sagen sollte, vom wind abhängig sind. das heißt, einmal zuenig, dann zuviel. und genau dieser bisher "nicht verwendbare" wind könnte zur gewinnung von wasserstoff genutzt werden, denn wasserstoff hat den vorteil, dass er ein recht brauchbarer energiespeicher ist...

baumi1000
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es ist ja so einfach wasserstoff zu speichern und zu den tankstellen

zu verteilen und der tankprozess erst - wasserstoff muß muß mit einer mehrstufigen pumpe auf min. 700 bar verdichtet werden und der nächste kunde wartet mindestens 10 min bis er wieder tanken kann .....

anonymus21
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Und

Wieder eine weitere idiotische Aktion unserer BRG

hbratschi
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wenn eine umweltministerin...

...die e-mobilität in ihrer heutigen form fördert und für "grün" hält, dann ist sie genauso fähig, wie eine tanner als verteidigungsministerin...

Lamax2
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Irrweg

Ich glaube, die E-Mobilität ais Ersatz für die Benziner und Diesel ist ein Irrweg und die Förderungen könnten für saubere Treibstoffe oder andere Antriebe wesentlich besser eingesetzt werden. Das E-Auto ist sehr teures Zweitauto, das sich immer wenige Menschen leisten können oder wollen.

lisigerti
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Synthetischer Treibstoff

Der Treibstoff der Zukunft wird synthetisch sein. Also saubere Verbrennungsmotoren werden es einmal sein!

baumi1000
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hoffentlich werden die motorräder

auch elektrisch diese krawallbrüder gehören weg von der strasse

hermannsteinacher
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Und wieder einmal ...

... hinausgeschmissenes Geld!

scionescio
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Technisch gesehen ist ein BEV für die Umwelt kaum besser oder schlechter als moderne Verbrenner (und sicher schlechter als gasbetriebene Autos) ...

... aber die AKW und Energieversorger-Lobby haben es geschafft, dass der Gesetzgeber keine Gesamtbetrachtung anstellt, sondern die Produktion ausklammert dh das CO2 entsteht beim BEV schon bei der Produktion und beim Verbrenner hauptsächlich beim Betrieb - die Umwelt hat von lokal emissionsfrei gar nichts, wenn dafür in China mit hauptsächlich Kohlestrom nicht recyclingfähige Akkus gefertigt werden (die dann am Ende ihrer Lebensdauer als Sondermüll geshreddert, umweltfreundlich in Hochöfen eingeschmolzen werden und als Sondermüll deponiert werden).
Der selbe Blödsinn gilt auch für Hybride: der Gesetzgeber geht von einer geladenen Batterie aus (und kümmert sich nicht darum, woher der Strom kommt und wie die Batterie produziert wurde), der Testzyklus ist zufällig so gestaltet, dass ein Großteil mit der Batterie bewältigt werden kann (Durchschnittsgeschwindigkeit unter 50 km/h) und dann kommt heraus, dass ein Porsche Cayenne Hybrid weniger als 3 Liter auf 100km verbraucht (und entsprechend wenig nominellen CO2 Ausstoß hat) - das stimmt nur, wenn er auf dem Autoreisezug transportiert wird und die Spritleitung undicht ist ...
China und Amerika als größte Klimasünder wird die Subvention freuen - die österreichischen Zulieferbetriebe für die europäische Automobilindustrie wohl weniger - aber wahrscheinlich haben wir noch zu wenig Arbeitslose ...

melahide
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Das

stimmt so nicht! Ein Elektrofahrzeug ist in der Erzeugung „schädlicher“ als ein Verbrenner. Danach aber nicht. Wenn sie so nett wären und die Ölbohrungen, Ölförderung, Öltransport (Tanker die mit Schweröl fahren), Ölverarbeitung, Weitertransport ... beim Verbrenner mitzurechnen, bekommen sie ganz andere Zahlen.

Weil den E-Autos wollen sie einen Atomstrom abrechnen, wobei jeder E-Strom-Fahrer für die Förderung Ökostrom Zertifikate braucht

yzwl
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Elektroauto ist ein Irrweg

China hat sich schon vom E-Auto verabschiedet und forscht an der Entwicklung abgasfreier Benziner

 
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