Die Liste der im Insolvenzantrag angeführten Ursachen ist lang: Über das Vermögen der 2007 gegründeten Gänsweider Metalltechnik GmbH mit Sitz in Söding wurde ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung eröffnet, teilen der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) und der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) am Mittwoch mit. Insbesondere die wirtschaftlichen Herausforderungen der vergangenen Jahre haben das Unternehmen „erheblich belastet, hier insbesondere die schwierige Auftragslage, die zu Rückgängen und Umsatzeinbußen“ geführt habe. Auch der Preisdruck in der Branche sei stetig gestiegen, hier vor allem Lohn-, Material- und Energiekosten. Zusätzlich habe die Rückzahlung von COVID-bedingten Verbindlichkeiten, AWS-Kredite, verbunden mit ausstehenden Zahlungen von Kunden, die Liquidität des Unternehmens massiv belastet. „Nicht zuletzt habe das Unternehmen in den letzten Jahren über eine Million Euro covidbedingte AWS-Krediten rückgeführt, was die laufende Liquidität zusätzlich erheblich belastet hat“, teilt der AKV mit.
5,5 Millionen Euro Passiva
Sanierung angestrebt: Steirische Gänsweider Metalltechnik insolvent
Der Stahl- und Fassadenspezialist aus Söding hat ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung angemeldet, das Verfahren wurde bereits eröffnet. Das Unternehmen mit Sitz in Söding beschäftigt 37 Dienstnehmer. Es ist eine Fortführung und Sanierung des Unternehmens geplant.
© Gänsweider Metalltechnik Gmbh