Es sind eindringliche Worte, die der Ökonom Christoph Badelt in Hinblick auf die Lage der österreichischen Industrie wählt. Ja, die heimische Industrie stecke „in einer strukturellen Krise“, betont er am Mittwochabend im ZiB2-Interview. Diese Krise komme „zusammen mit kurzfristigen Nachfrageschwankungen und Kostensteigerungen, die noch Folge der Energiepreis- und Lohnkostensteigerungen sind“. Das sei „eine Mischung, die auf der Ebene der einzelnen Unternehmen sehr schwer auszuhalten ist“, so Badelt. Vor allem dann, wenn diese in Branchen tätig sind, die beide Lasten tragen müssen“. Also etwa die exportorientierte Fahrzeugindustrie, die auch die Kostensteigerungen im Inland tragen musste.