Stefan Reinprecht freut sich. Nach den Abrissarbeiten des Altgebäudes im November 2025 fand nun endlich der Spatenstich für die neue Hauptanstalt der Sparkasse Voitsberg-Köflach statt. „Wir bauen im Herzen von Voitsberg, attraktivieren damit die Innenstadt und sorgen für ein modernes Bankzentrum für unsere Kunden“, kündigt der Sparkassen-Vorstand an. Gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Wolfgang Jöbstl lud er für diesen sonnigen Tag eine ganze Reihe von Projektpartnern zum Spatenstich ein.
Neues durch Abbruch
Erster Gratulant war naturgemäß Voitsbergs Bürgermeister Bernd Osprian. Er sprach von einem „großen Tag, an dem etwas entfernt wird, um Neues entstehen zu lassen“. Die Sparkasse habe eine 150-jährige Geschichte, die sie mit der Stadt verbindet, „und dieser Neubau im Nahbereich zum Stadtzentrum ist ein starkes Zeichen für die Zukunft. Keiner weiß, wie das Bankgeschäft in zwanzig Jahren aussehen wird, aber diese Leute haben eine Ahnung davon.“
Köflachs Bürgermeister Helmut Linhart war ebenso vor Ort wie Aglaya und Rudolf Reicher vom Architekturbüro Liebessinn, Petra Neuherz, Obfrau und Vorständin der Gemeinnützigen Siedlungsgenossenschaft Köflach (SGK), sowie die Stiftungsräte und begleitenden Projektpartner.
18 Monate Bauzeit
Stefan Reinprecht kündigte eine Bauzeit von 18 Monaten an. Der mit 7,5 Millionen Euro budgetierte Neubau beinhaltet eine Tiefgarage, die auch Kundenparkplätze vorsieht, die Büroräumlichkeiten bieten Platz für 50 Mitarbeiter. Die gesamte Anlage soll weitestgehend autark funktionieren, mit PV-Unterstützung, einer Luft-Wärmepumpe und dem auch sichtbaren Rohstoff Holz. „Wir arbeiten dabei vorrangig mit regionalen Betrieben, die auch unsere Kunden sind, zusammen.“
Das Gesamtensemble
Die Sparkasse soll mit der Michaelikirche – die wie berichtet noch heuer saniert wird – Herzstück des Michaeliquartiers werden, für das die Gemeinde bereits ganz konkrete Pläne hat. „Zwischen Sparkasse und Kindergarten sowie auf Seite der Garage wird es Durchgänge und Wege geben, sodass das gesamte Areal ein möglichst offener Bereich wird“, so Reinprecht.
Der Umzug
Die große Siedelaktion können die Mitarbeiter mittlerweile freilich kaum noch abwarten. „Auch wenn der Platz künftig weniger sein wird, wir ersparen uns etwa eine große Archivfläche, legen wir großen Wert auf ein gutes Arbeitsklima.“ Eines sei aber auch klar: Trotz aller Umbauarbeiten werde es für die Kunden keinerlei Einschränkungen geben..