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Langzeitarbeitsloser erzählt"Wie ein alter Handwerksbursche zog ich auf der Walz von Betrieb zu Betrieb"

Paul Kaiserfeld ist seit fast 20 Jahren arbeitslos. Eine Geschichte über Lehre(n), Notstand, aber auch Tatenkraft, neuen Mut und hoffnungsvolles Warten.

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Paul Kaiserfeld in seiner Gleisdorfer Wohnung © Jonas Pregartner
 

Paul Kaiserfeld kommt aus der Frühmesse: blauer Schal, grüner Trachtenjanker, gelbe Hose und bordeauxrote Schuhe.

Kommentare (11)

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wolframp2004
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Arbeiten die nicht seiner Vorstellung entsprechen

ich habe bis zu meiner pension Vollständinge 45 Jahre gearbeitet und mehr als 10 verschiedene Arbeitsstellen gehabt einige dabei die nicht meiner Vorstellung entsprachen daher kann ich es nicht ganz Nachvollziehen das man 18 Jahre auf eine passende Arbeit wartet. Natürlich ist es für manche interessanter 900 Euro vom Arbeitsamt, bzw Steuerzahler zu beziehen, statt als Arbeiter mit geringen Lohn 1200 Euro für 40 Stunden zu erhalten und in der Zwischenzeit einen für ihm passenden Job anzunehmen. Und die Kleine Zeitung hat wieder einmal als Lückenfüller eine ganze Seite gewidmet.

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Hirtler Peter
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Langzeitarbeitsloser

Paul Kaiserfeld stammt nicht aus St. Marein, sondern vom nicht mehr existierenden Vorzeigegasthaus in Gobernitz, Gemeinde St. Margarethen bei Knittelfeld. Alles Gute und hoffentlich klappt es noch mit einer Anstellung.

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Sam125
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Wie ein handwerksbursche? Sind denn in den heutigen Zeiten die Leiharbeiter und

ihre Auswüchse nicht auch das gleiche wie herumziehende Handwerksburschen? Das geht so bis so um die 40 ,45 Jahre dann nehmen die Firmen wieder nur jüngere und billigere, "herumziehende Handwerksburschen" und dann wird aus diesen neuen Generationen von Leiharbeitern, wieder langzeitarbeitslose Mitbürger! Genauso schlimm sind die All inclusive Verträge, den die begünstigten nur den Lohndumping und sind moderne Sklaven- und Knebelungsverträge! Wobei All inclusive Verträge, bei hohen Angestellten in der Chefetage bestimmt für beide Parteien Gewinnbringend sind!

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3e3753db8f497693ee57ff4bd9a469a5
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Dieser Artikel ist schon sehr zweideutig...

.... er ist alleinstehend und ungebunden !
Seit 20 Jahren hat er keinen Job gefunden....?!,
1000e werden gesucht in der Gastronomie in sämtlichen
Sparten, von Küche bis Bedienung bis Hausmeister,
aber als ehemaliger fast angehender Mediziner
dürfte er sich diese Stellen nicht angesehen haben.
So meine Vermutung, falls ich unrecht habe,
ersuche ich jetzt schon um Entschuldigung....

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hansi01
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Ein Studienabbrecher der zu Gescheit ist um zu arbeiten?

Zur Jahrtausendwende war er erst 36 als das Dilemma begann. Mit Matura und abgebrochenen Studium ist man nur ein Hilfsarbeiter. Ist man sich dann zu Schade die angebotenen Jobs anzunehmen beginnt ein Kreislauf der nicht mehr zu stoppen ist. Heute mit 54 und diesen Lebenslauf, auch wenn man gerne bis 70 arbeiten möchte ist keine gute Ausgangsbasis für einen Job. Ein Lagerarbeiter bekommt rund 1100 netto, da bleibt man gerne mit 980 Notstandshilfe zuhause

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Hirtler Peter
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Langzeitarbeitsloser

Liebe Kommentarschreiber. Wie kommt ihr auf 54? Im Artikel steht doch, dass er 64 Jahre alt ist.

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Steirer79
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In der

Druckversion und auch hier war das alter vorher mit 54 angegeben.

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hansi01
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28.1. 5:00

war im Artikel das Alter mit 54 angegeben.

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hansi01
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28.1. 5:00

war im Artikel das Alter mit 54 angegeben.

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pozileih
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Alter?

Sehr aufrüttelnde Geschichte, meiner Mutter ging es nach einer langen Karenzzeiz ähnlich. Nach vielen Jahren voll mit Schulungen, Schnuppern und Arbeitsprojekten hat sie nun mit 62 endlich in Pension gehen dürfen.
Dies führt mich zu meiner Frage:
Kaiserfeld meint: "Die Krise fängt mit ab der Jahrtausendwende an, ich war schon 45, mit diesem Alter ist man auf dem österreichischen Arbeitsmarkt schon ziemlich out", mein der heute 54-jährige.
Das geht sich irgendwie nicht aus?! In ca 20 Jahren nur 9 Jahre Alterung?

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Balrog206
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Also

Ich glaube das vor allem im Handwerk zur Zeit das Alter keine Rolle spielt , wenn man will und nicht schon mit div warum dies und das ein Problem ist sich vorstellen kommt !

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