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Kritik an Räuchern gegen Frost"Die Häuser waren stark verraucht"

Die Diskussion um das Räuchern auf Obstplantagen gegen den Frost geht weiter. Anrainer klagen über starke Rauchentwicklung in den Häusern und fanden tote Bienen im Vorgarten.

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© KK
 

Unterschiedliche Reaktionen löste unser Bericht über das Räuchern in den Obstplantagen der Region aus – von Verständnis für die Notwendigkeit des Schutzes der Blüten bis zu Ärger über den Nachbarn.
Eine Leserin etwa klagt über extreme Belastung durch den Rauch in Mortantsch: Mehrere Anrainer-Familien seien durch den Rauch aufgewacht, der durch die geöffneten Schlafzimmerfenster hereinkam. „Die Häuser waren innen stark verraucht und für die Kinder war ein ständiges Husten der Begleiter der Nacht“, so die Leserin. Und: Am nächsten Tag habe ein Anrainer „100 tote Bienen in den Vorgärten“ gefunden.

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Danke für Ihr Verständnis.

Nixalsverdruss
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Kaufen Sie weiterhin Obst aus Südamerika und Afrika ...

… ist ja eh ganz egal wie es unseren Bauern geht.
Sie sollen nicht rauchen, sie sollen nicht spritzen, sie sollen keinen Lärm und Schmutz bei der Ernte machen,...
Das könnte man noch unendlich weiterführen.
Dafür bekommen die Obstbauern z.B. für ein kg Äpfel 0,30 Euro - nein nicht Gewinn, sondern davon kommen noch die Kosten für die Produktion, Ernte, etc. weg.
Super, oder? Und im Supermarkt kaufen wir Äpfel aus Argentinien um 2,19 Euro pro Kilo!
Tag täglich der Kampf gegen Frost, invasive Schädlinge, Hagel, …
… ach ja und auch noch Nachbarn, die sich irgendwo ein "Haus am Land" kaufen und sich wegen jeder Kleinigkeit aufregen!
Hähne, die nicht Krähen dürfen; Kühe die nicht läuten dürfen, …????
Sie wundern sich, das tagtäglich -zig Landwirte aufgeben?
Nehmen Sie sich mal bei der Nase!
Vielleicht ist Ihr Verhalten und Ihre Konsumgewohnheiten auch ein Grund dafür!

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gerbur
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@Nixalsverdruss

Gerne! Aber erst dann, wenn auch unsere Landwirtschaft aufhört mit dem Export! Die Katastrophe in Afrika und die Migration aus disem Kontinent ist teilweise durch ruinöse landwirtschaftliche Importe bedingt.

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Nixalsverdruss
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Bitte setzen Sie sich ...

... mit den Lebensbedingungen in Afrika auseinander.
Nicht (nur) unsere Exporte bedrohen das Land. Es ist leider eine Tatsache, dass China einer der größten Grundbesitzer in Afrika, Südamerika und auch in Spanien und Portugal geworden ist.
Näheres können Ihnen sicher die Erzeugerverbände erklären.
Aber wir sollten uns auch das Beispiel von Ungarn vor Augen halten, wo tausende Grundbesitzer ihr Land verkaufen mussten (es wurde NICHT enteignet), und wo dieses Land jetzt brach lag - und nun mit hohen Förderungen der EU Holunder produziert wird, der in Österreich um 1/3 des üblichen Marktpreises angeboten wird.
Es ist leider nicht sehr einfach, Bauer zu sein!

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