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LesekellerHier kann man Bücher und Wein genießen

Rund um die Uhr kann man am Weinhof Posch in Pischelsdorf auf Vertrauensbasis einkaufen.

Andrea und Andreas Posch mit ihren Kindern Laila und Elias im Lesekeller. © Posch
 

Lesen ist für Weinbauern ohnehin ein Thema, denn die Weinlese gehört zum Geschäft. Andrea Posch aber ist auch eine, die Büchern verfallen ist. Beide Leidenschaften führten nun dazu, dass ihr neuer Selbstbedienungsladen für Wein zum „Lesekeller“ umgebaut wurde.

Die Winzer Andreas und Andrea Posch aus Pischelsdorf haben den alten Weinkeller umgebaut, Regale mit Wein bestückt, die Weine auch ausführlich beschrieben, damit man sich die Informationen „erlesen“ kann. „Auch ein Audiotext wurde eingespielt, wo alle Regale erklärt werden“, sagt Gregor Fink, der das Vorhaben für die Familie Posch betreut. Erklärt wird auch der „Wein des Monats“ und nicht genug damit, man kann ihn auch kosten. Hat man sich „seinen“ Wein ausgesucht, kann man gleich vor Ort ein Gläschen trinken, sich in den Lesesessel setzen und sich ein Buch aus dem Regal schnappen.

Gleich oder etwas später zahlen

Den Wein bezahlt man entweder gleich vor Ort bar, über Online-Banking am Handy, man kann sich aber auch eine Rechnung schicken lassen. „Wir vertrauen da den Kunden“, sagt Fink. Man packt also ein, schreibt auf, was man genommen hat, und zahlt gleich oder später.

 

Heute wird eröffnet

Der „Lesekeller-Weinshop“ wird am Freitag, 7. Dezember, ab 15 Uhr beim Weingut Posch an Hollerberg in Pischelsdorf (Romatschachen 64) eröffnet.

Ab 15 Uhr liest der Schauspieler Werner Haindl, Musik gibt es vom Duo Lilly und Willy.

Und weil es am Weingut auch frischen Winzersekt zu verkosten gibt, wird der Lesekeller mit eben diesem Sekt „getauft“.

Danach kann man rund um die Uhr täglich im Weinkeller „einkaufen“.

Gratis sind jedenfalls die Bücher, die kann man dort anlesen und dann mitnehmen, man kann auch welche dort lassen. Sachbücher, Fachbücher, Krimis, Romane und auch Kinderbücher soll es dort geben. Wer möchte, kann auch mehrere Bücher spenden. „Wir sind noch längst nicht voll“, sagt Fink.

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