Studie der WKOAuch der Bezirk Weiz wurde in Zahlen gefasst

Die WKO hat in ihrer Studie über die Stadt Weiz auch Struktur und Entwicklung des ganzen Bezirks betrachtet.

Vinzenz Harrer, Elisabeth Gruber, Roman Neubauer, Erna Eibisberger, Erwin Eggenreich, Ewald Verhounig, Andreas Schlemmer und Stephan Engelhardt © Jonas Pregartner
 

Die WKO Steiermark hat eine Studie über den Bezirk mit Fokus auf die Stadt Weiz und ihr Umland erstellt. Über die Analysen über die Bezirksstadt haben wir berichtet. Auch der Blick auf den ganzen Bezirk ist berichtenswert.

Mit Stichtag 1. Jänner 2017 waren 89.760 Personen im Bezirk wohnhaft. Der Anteil der Unter-25-Jährigen liegt bei 25,6 Prozent und jener der Generation 65-Plus bei 18,4 Prozent. Steiermarkweit sind es 24,6 bzw. 19,9 Prozent. Eine Zunahme der älteren Bevölkerungsgruppen sei zu erwarten. 35,7 Prozent der Einwohner ab 25 Jahren haben einen Lehrabschluss (Steiermark-Schnitt: 32,4 Prozent). 21,7 Prozent nur einen Pflichtschul- (Steiermark: 20,4 Prozent), 4,9 einen Hochschulabschluss (Steiermark: 8,8 Prozent).

Bei der Bevölkerungsentwicklung gibt es ein Nord-Süd-Gefälle; bis 2030 wird etwa für Fischbach ein Bevölkerungsrückgang von 16 und für Ludersdorf-Wilfersdorf ein -wachstum von 17,8 Prozent erwartet.

Steiermarkweit ist Weiz der viertgrößte Arbeitgeberbezirk und hat die niedrigste Arbeitslosenquote. Der Bezirk hat viele Pendler. 66,4 Prozent der Erwerbstätigen pendeln vom Wohnort aus; 60,7 am Arbeitsort ein. Ausgependelt wird vor allem in den Zentralraum Graz.

Das mittlere Bruttoeinkommen im Bezirk liegt bei 2223 Euro, bundeslandweit liegt der Median bei 2430 Euro. Die Kaufkraft pro Einwohner ist etwas unter dem Steiermarkschnitt; pro Haushalt liegt Weiz nach Graz-Umgebung an zweiter Stelle. Hier sei allerdings ein Stadt-Land-Gefälle erkennbar.

Hinsichtlich Straßennetz und Busverbindungen ist der Norden des Bezirks weniger gut erschlossen. In der Oststeiermark (Weiz und Hartberg-Fürstenfeld) ausbaufähig sei die Breitbandinternetverbindung. Weniger als 50 Prozent der Haushalte hätten Zugang zu „zeitgerechten“ Transferraten. Daran wird im Rahmen der bezirksweiten Breitbandinitiative bereits gearbeitet.

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