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AbschiednehmenWenn das eigene Kind stirbt, bleibt der Schmerz unter der Haut für immer

Eine Mutter schildert ihren Verlust und wie es sich anfühlt, wenn Corona den Zutritt zum sterbenden Kind verwehrt. Eine Geschichte über ethische Zwickmühlen, Enttabuisierung und eine Form des persönlichen Abschieds.

„Rosalie war tapfer, viel tapferer als wir es jemals waren“
„Rosalie war tapfer, viel tapferer als wir es jemals waren“ © Adobe Stock/Stefano Alberti
 

Irgendwann haben sie aufgehört zu zählen, nach dem ihre kleine Tochter Rosalie in der Nacht um Luft gerungen hatte und man sie erneut unter Blaulicht in die Notaufnahme brachte. An die tristen und kahlen Krankenhauszimmer würden sich Amelie und Stefan M. wahrscheinlich nie gewöhnen, auch wenn das zarte Lächeln ihrer Tochter sie für einen Moment alles vergessen lässt. Monatelange Aufenthalte in der Klinik, unzählige Operationen – „Immer hat sie alles weggelächelt. Sie war tapfer, viel tapferer als wir es je hätte sein können“, erinnert sich die junge Mutter aus Deutschlandsberg.

Kommentare (3)
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lacrima
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Heute haben Sternenkinder ....

......eine Existenz, dass war 1985 nicht so!!! Meine Zwillinge starben, Martin hat die Nacht nicht überlebt und Melanie lebte zwei Tage bevor auch sie zu den Engeln ging. Mich stopften sie mit Beruhigungsmitteln im LKH Graz voll und als ich dann nach Hause kam, brach für mich meine Welt zusammen!!! Ich bekam nirgends Hilfe und sie wurde mir auch nicht angeboten!!! Gott sei dank ist das heute anders. In meiner Zeit wurde das so wie Totgeschwiegen....!! Es war für mich sehr dramatisch, weil die Ärzte mich,bevor es überhaupt so weit kam nicht ernst nahmen,und späterwar alles schon zu spät!!!!

esoterl
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Trauer

Es gibt nichts Schlimmeres im Leben, als sein Kind zu verlieren 😭!

Smily4
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Wunderschön...

Meine herzlichste Anteilnahme 😢💖💕🌈 ein "wunderschöner" Abschied in so einer schweren und schlimmen Situation. Sende euch über dieses Medium mein tiefstes Mitgefühl und eine innige Umarmung. Viel Kraft und Zuversicht, alles Liebe