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Historische Serie

Die Bestie von der Koralm

Vor 100 Jahren sorgte ein Wolf im Koralmgebiet für Schrecken. Er riss über 400 Schafe und Kälber. Wallfahrten wurden abgesagt, Schulen geschlossen. Sogar der Kaiser in Wien soll sich dafür interessiert haben. Erst nach Monaten wurde das Tier erlegt. Von Alexandra Kofler

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Der Jäger Paul Steinbauer mit der erlegten Bestie
Der Jäger Paul Steinbauer mit der erlegten Bestie © Stadtarchiv Wolfsberg
 

Im Sommer 1913 machte ein Bauer auf der Glitzalm eine schreckliche Entdeckung. Eine Blutspur zog sich über seine Weide. Als er der Spur folgte, sah er ein großes Tier im Dickicht verschwinden und fand ein Schaf zerfleischt am Boden. In den folgenden Monaten gingen unzählige Meldungen über gerissene Weide- und Wildtiere bei der Gendarmerie ein. Bald war die Rede von einer wilden Bestie, die zwischen Koralpe und Stubalpe ihr Unwesen trieb. Man vermutete, dass es sich um einen Löwen oder Tiger handeln müsse, der aus einem Zirkus oder Zoo entkommen sei. Eine offizielle Überprüfung widerlegte diesen Verdacht jedoch.

Kommentare (2)

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lavant
0
1
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Ja

ein super und vor allem ein kompetenter Bericht. Bravo Igor.

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FKappaun
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0
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Wölfe auf der Koralpe

Leider wird die Ansiedelung von Wölfen wieder forciert.Hat man aus der Geschichte nichts gelernt? Die gesamte Bauernschaft und viele Privatpersonen sehen dies mit Schrecken entgegen. Sollte dies weiter verfolgt werden, werden die Almen verkommen, weil niemand mehr bereit sein wird Vieh aufzutreiben und auch der Tourismus wird darunter leiden. Die Verantwortlichen werden aufgefordert zu handeln, bevor es zu spät ist.

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