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RechnungsabschlussDie Stadt Fürstenfeld erwirtschaftete 2017 einen Überschuss

Ein Überschuss von 228.000 Euro weist der Rechnungsabschluss für die Stadt Fürstenfeld aus. Kritik kam von der Opposition.

Bürgermeister Werner Gutzwar (Mitte) ist zufrieden mit dem Budget der Stadt © Kirin Kohlhauser
 

Einstimmig genehmigte der Gemeinderat Fürstenfeld den Rechnungsabschluss für das Jahr 2017. Im Ordentlichen Haushalt konnte bei einem Volumen von 23,4 Millionen Euro ein Überschuss von 228.000 Euro erwirtschaftet werden. Dies vor allem deshalb, da die Kommunalsteuereinnahmen um 300.000 Euro auf 3,4 Millionen Euro gestiegen sind, überdies gab es ein Plus bei den Ertragsanteilen, wie Finanzreferent Christian Sommerbauer (VP) berichtete.

Im Außerordentlichen Haushalt blieben bei einem Volumen von 6,7 Millionen Euro 1,1 Millionen Euro „übrig“, da laut Sommerbauer geplante Projekte nicht umgesetzt wurden. Geht des nach der Stadtregierung, soll der Überschuss in Straßenbauprojekte und andere Investitionen fließen.

Sommerbauer ist zufrieden: „Unser Budget ist in Ordnung.“ Mit einem Verschuldungsgrad von 3,12 Prozent und einem Personalkostenanteil von 27 Prozent habe die Stadt gute Kennzahlen.

Kritik von Grünen

Die Opposition nahm die Zahlen zwar wohlwollend zur Kenntnis, Grünen-Mandatar Harald Peindl zeigte sich jedoch bei der Entwicklung von Darlehen und Rücklagen skeptisch. Demnach lag der Kreditstand 2016 um 3,1 Millionen Euro niedriger als die für 2018 veranschlagten 15,3 Millionen Euro.

In diesem Kontext wurde bei der Sitzung die Aufnahme von 2,8 Millionen Euro an Darlehen einstimmig beschlossen. Betrachte man das Zahlenkonstrukt weiter, rechnete Peindl vor, würden die Rücklagen von 3,5 Millionen Euro (2016) auf 1,6 Millionen Euro schrumpfen.

Bürgermeister kontert

VP-Bürgermeister Werner Gutzwar ließ die Vorwürfe so nicht gelten. Die Rücklagen seien aus gutem Grund gesunken, erwiderte er Peindl, dem er im Plenum Populismus vorwarf. „Richtig ist: Das Geld ist noch da.“

Innere Darlehen seien mit den Rücklagen finanziert worden, da für Bauvorhaben ein Vorschuss notwendig war. Das Geld komme in „drei, vier Jahren“ wieder über Bedarfszweisungen des Landes herein, erklärte Gutzwar.

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