Andreas Kopp von der Baubezirksleitung Obersteiermark West und Bürgermeister Harald Bergmann besichtigten die desolate Brücke im Gebiet der Lässer Au, die nun erneuert wird. Während der Erneuerung bleibt der Weg weiterhin begehbar, da es eine Ersatzbrücke geben wird. Die Fertigstellung ist für Mitte März geplant.

Im Zuge des Neubaus werden auch zahlreiche Renaturierungsmaßnahmen entlang des Weges sowie im Bereich des Altarms der Mur umgesetzt: So werden neben den sieben bereits bestehenden, durch Grundwasser gespeisten Tümpeln fünf weitere angelegt. Diese Tümpel dienen Amphibien wie der Gelbbauchunke oder dem Feuersalamander als Lebensraum. Auch seltene Libellenarten sind auf diese stehenden Wasserflächen angewiesen.

Weiters werden die Wege freigeschnitten sowie Pflegemaßnahmen am Bewuchs durchgeführt. Aufgeforstet wird unter anderem mit Ahorn, Birke, Erle, Esche und Weide; außerdem werden Wildapfel- und Wildbirnenbäume sowie Haselsträucher gepflanzt. Wichtig ist, dass das Totholz vor Ort verbleibt und vielen Insekten und Vögeln als Nahrungsquelle oder Behausung dient.