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Hier pulsierte Judenburg Handel adieu: In der Kaserngasse gehen die Lichter aus

Sepp Hawelka hat sein Uhren- und Schmuckgeschäft geschlossen. Mit ihm verlässt der letzte Handelstreibende den einst pulsierenden Zipfel. Stadtmarketing-Chef Heinz Mitteregger: "Natürliche Entwicklung".

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Zum Kuckuck, die Zeit für Uhrmachermeister Sepp Hawelka in Judenburg ist abgelaufen, für Heinz Mitteregger ist sie für die Kaserngasse als Handelsstandort abgelaufen © Bettina Oberrainer
 

Sepp Hawelka repariert keine Uhr, er legt keinen Brillantring in die Vitrine. Er staubt Beleuchtungskörper ab. Brillant ist in dem Geschäft nichts mehr. Die Lampen baumeln nicht mehr vom Plafond, Hawelka verfrachtet sie in einen Lieferwagen vor der Tür. Drinnen könnten Kunden nicht zwischen Wecker und Perlenohrring gustieren, sie stolpern über Kaffeemaschine, Werkzeug, Plastiksäcke. Kaserngasse 10. Eine legendäre Adresse, eines von 40 Geschäften, die einst diesen östlichen Wurmfortsatz von Judenburg bis weit in die 1980er Jahre zu einer pulsierenden Ader machten.

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