GastronomieSteirisches "Zuckerl": Vier-Tage-Woche gegen den Personalmangel

Das Restaurant Schicker in Kapfenberg bietet allen Beschäftigten eine Vier-Tage-Woche. Mit diesem "Zuckerl" will man die ungeliebten Abend-Dienste ausgleichen, das Personal freut sich darüber.

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Das Schicker-Team freut sich über die verkürzte Woche
Das Schicker-Team freut sich über die verkürzte Woche. © Friessnegg/Schicker
 

Franz Friessnegg, der Chef des bekannten Restaurants Schicker in Kapfenberg, leidet unter der medialen Darstellung der Gastronomie: "Ich kann dieses Totengeläute nicht mehr hören! Es stimmt, wir alle bekommen schwer Personal, aber es sieht langsam so aus, als ob die Gastronomie ausschließlich aus diesem Problem bestehen würde: 'Händeringende Personalsuche - Ruhetage - Schließungen'. Wenn's so weiter geht, wird uns diese Beschädigung des Images eines Tages wirklich in den Abgrund führen."

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vanhelsing
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Schön und Gut!

Aber wie sieht's bei den Hotels aus, die 7 Tage die Woche mit Vollpension die Gäste verpflegen? Bitte um Vorschläge, aber nicht von Gästen sondern von Hoteliers!!!

Hieronymus01
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Einfach Gemäß nach Angebot und Nachfrage.

Wenn ein Hotel mit 50 Euro, oder mehr, die Nacht nicht mithalten kann,. Dan braucht es nicht wegen Personal angel klagen.
Angebot und Nachfrage richtet sich nicht nur den Gästen gegenüber sondern auch dem Personal gegenüber.

hansi01
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Super gemacht

Und den Unternehmern sollte auch klar sein, dass flexible Arbeitszeiten auch mal vom Dienstnehmer bestimmt werden können. Zumindest im beidseitigen Einvernehmen.

Schindelschwinger
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Gute Entscheidung

Gratuliere dem Wirt zu seiner Entscheidung.
Das Personal wird nun mit noch mehr Freude zur Arbeit gehen.
Es muss nicht jeden Tag geöffnet sein.
Jeder hat Internet und kann die Öffnungszeiten herausfinden.

Tut gut einmal etwas anderes zu lesen , als z.B. das Gejammer der Knittelfelder
Bachwirtin hier vor einiger Zeit.

melahide
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Due Zukunft

wird es sein, dass der Arbeitgeber flexibler wird … es bedeutet, dass Mitarbeitende nicht als Lohnsklaven sondern als „Partner“ gesehen werden, in einem Team demokratisch entschieden wird und Mitarbeitende am Erfolg eines Unternehmens beteiligt werden! Also neben „Ich zahl e den KV“ auch ein Anteil am Umsatz. Dann sollte das funktionieren und man muss nicht immer sagen: „Will keiner arbeiten, denn mit 55 % des letzten Netto lebt man e besser“

Balrog206
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Mel

Wie heute schon bones einem User vorgeschlagen , mach dich einfach selbständig werde eine Vorbild Unternehmerin , dann kannst du diese Vorschläge alle umsetzen ! Freuen uns schon auf deine positiven Berichte ! Werden dann deine Ma auch am Misserfolg beteiligt ?

SoundofThunder
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😏

Das Sie dagegen sind wundert niemanden hier. Und Sie sind ganz sicher kein Selbstständiger. Und wenn: Sie wissen ganz genau warum SIE keine Mitarbeiter finden.😏.

AlbertP
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Im Endeffekt schafft der an,

der das unternehmerische Risiko trägt und das bleibt hoffentlich so. Oje das gibt wieder rote Daumen 😀

GustavoGans
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Ach ne, dass ist Denken von gestern

Es gibt so viele Möglichkeiten zwischen Chef und Mitarbeitern. Aber, nach dem Motto, der Chef schafft an, selbst wenn es stumpfsinnig ist, dass ist unternehmerisches Denken aus dem letzten Jahrtausend.

Balrog206
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Gustavo

Albert hat geschrieben im Endeffekt !!! Das heißt für mich die letzte Entscheidung und das schließt ja keine Diskussionen im Vorfeld aus ! Und das ist auch richtig so !

Balrog206
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Sound

Gegen was bin ich den genau ? Ich zeig nur einen Teil dessen auf wie es dann auch in der Praxis sein kann ! Ihr schreit nach Beteiligung aber wollt keine Sek länger arbeiten usw ! Wenn der Wirt 4 Tage umsetzen kann find ich das gut ! Wenn ihm dann wegen url krank und vielleicht mal Kündigung jemand fehlt sieht es wahrscheinlich schon wieder nicht mehr so rosig aus mit der 4 Tage Woche !!

ferdinand41
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Endlich ein kluger Wirt,

der erkennt, dass die WK die Branche endgültig kaputt jammert.
Ich gratuliere wirklich.
Werde demnächst das Lokal besuchen.
Der Gastrojob kann toll sein, habs selber gerne gemacht. Und es gibt super Chefs (aber es gibt wie überall auch andere).