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Ziel: Fusion mit Kapfenberg und Leoben

Der neue Brucker Bürgermeister Hans Straßegger hat in seiner Antrittspressekonferenz seine Ziele formuliert. Ganz oben auf der Agenda stehen der Handel und die Fusion mit Leoben und Kapfenberg.

 

Bereits am Dienstag nach seiner Wahl zum Brucker Bürgermeister hatte Hans Straßegger seine Ziele kurz angerissen: die Probleme des Innenstadthandels, die Positionierung Brucks als Wohn- und Wohlfühlstadt, die Sicherheit der Bürger und - vorläufig als Vision - den Zusammenschluss mit den Nachbarstädten Kapfenberg und Leoben zum zweiten großen steirischen Wirtschaftsraum. Gestern präzisierte Straßegger in seiner Antrittspressekonferenz diese Vorstellungen.

Die Gemeindefusion mit Oberaich, so gut sie auch auf Schiene ist, könne nur der erste Schritt sein, meinte Straßegger. "Wir müssen versuchen, einen zweiten starken Wirtschaftsraum neben Graz zu schaffen. Mit Bruck, Kapfenberg, Leoben und den Umlandgemeinden kämen wir dann auf eine Stadt mit annähernd 100.000 Einwohnern."

Er wisse, dass die Bürgermeister von Kapfenberg und Leoben, Manfred Wegscheider und Kurt Wallner, einer solchen Fusion positiv gegenüberstehen. "Aber der eine will der Motor und der andere die Lokomotive sein. Wir können nur gemeinsam und auf Augenhöhe agieren. Dann sind wir die starke Taurus-Lokomotive, sonst nur eine Dampflok", brachte es der neue Bürgermeister zum Ausdruck. Und man müsse auch die Bevölkerung einbinden, um allfällige Ängste schon im Vorfeld ausräumen zu können.

Zeitpunkt einer solchen Fusion wollte Straßegger keinen nennen. Sie könne aber erst erfolgen, wenn die derzeit laufenden Gemeindezusammenlegungen erledigt seien.

Neue Optionen für Handel

"Wir sind nicht mehr die Handelsstadt Nummer eins", gab der Bürgermeister zu. "Wir müssen über neue Optionen nachdenken, der Handel allein kann es nicht mehr sein." Als richtungsweisend sieht Straßegger die Initiative der Geschäftsleute in der Roseggerstraße, auch die geplanten "Mischformen" von Handel, Dienstleistung und Wohnungen im ehemaligen Forum oder dem früheren C & A-Geschäftshaus beurteilt er positiv. Die Einflussmöglichkeiten der Politik sind für Straßegger endenwollend. "Der Strassi ist nicht der Wunderwuzzi, der nur mit den Fingern zu schnippen braucht. Aber wir können den Bürgerinnen und Bürgern sagen, dass sie in Bruck einkaufen sollen."

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