Am Wochenende fanden im slowenischen Šentjernej die Weltmeisterschaften im Waldsport statt. Über drei Tage hinweg galt es dort, so schnell wie möglich Bäume zu fällen, diese zu entasten, oder etwa Ketten von Motorsägen zu wechseln. Für Österreich verliefen die Wettkämpfe dabei durchaus erfolgreich: Disziplinübergreifend konnte man sich sowohl im Einzel, in Person des Kärntners Jürgen Erlacher, als auch im Mannschaftsklassement die Goldmedaille sichern.
Besonders groß ist die Freude darüber auch bei Markus Buchebner, der als einziger Steirer in Slowenien mitsägte. An seinen vierfachen Triumph im Juniorenbereich bei den letzten Weltmeisterschaften konnte er bei seiner ersten WM als Profi zwar nicht anknüpfen, dennoch fällt die Bilanz des Mürzzuschlagers dank des Titels im Team mit Jürgen Erlacher und Michael Ramsbacher mehr als positiv aus: „Unser übergeordnetes Ziel haben wir erreicht und das mit Bravour.“
Die 5002 erreichten Punkte der Österreicher reichten nämlich nicht nur für Gold, sondern auch gleich für einen neuen Weltrekord. „Da merkt man, wie stark das österreichische Team aufgetreten ist“, meint Buchebner. Er selbst hält einen solchen bereits im Kettenwechseln: Unfassbare 7,88 Sekunden brauchte der Mürztaler 2024 dafür.
Familiäre Wettkampfstimmung
Von der Stimmung im Team und unter den Nationen bei den Wettkämpfen weiß er nur Positives zu berichten: „Dadurch dass wir ein enger und kleiner Sektor sind, sind wir wie eine Familie. Es freut sich jeder für den anderen, auch wenn man im Wettkampf hart um jede Hundertstel und jeden Millimeter kämpft.“
Zu seinem Sport fand er, wie viele andere, zunächst über die Landjugend und absolvierte dort mehrere Bewerbe auf Bezirksebene. „Ich hab‘ mir damals alles selbst beigebracht, viel gemeinsam mit Kollegen trainiert und mich über Jahre hinweg hochgearbeitet“, erinnert sich Buchebner, der bei der Landjugend weiterhin als Bundesleiter und Mitglied in Langenwang aktiv ist.