Contact Tracing in der SchuleMutter verärgert: "Wir werden als Eltern komplett im Regen stehen gelassen"

Eine Mutter erklärt, warum das nicht mehr stattfindende Contact Tracing in Schulen für sie ein Problem darstellt. Ohne behördlichen Bescheid könne sie beim Arbeitgeber keine Sonderbetreuungszeit beantragen, um ihre Kinder zu Hause zu betreuen.

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Schulklassen sollen künftig ab dem zweiten Coronafall in der Klasse ins Distance Learning wechseln © (c) Kzenon - stock.adobe.com
 

Wie dynamisch und kurzlebig oft auch erst frisch in Kraft getretene Corona-Regelungen zum Teil sind, beweist aktuell ein Beispiel in der Obersteiermark. Dienstagmorgen wandte sich eine Mutter aus dem Bezirk Leoben an die Kleine Zeitung. Es geht um das nicht mehr stattfindende Kontaktpersonenmanagement in Schulen. Im konkreten Fall seien innerhalb einer Klasse bereits mehrere Kinder positiv getestet worden. Die betroffenen Mitschüler (darunter ihr Sohn) müssen jedoch nicht zu Hause bleiben und erhalten auch keinen Quarantänebescheid - so die zu der Zeit geltenden Regelungen im Schulbereich. Laut einer Pressemeldung vom Land Steiermark werde bei positiven Corona-Fällen in Schulen innerhalb der Schule kein Kontaktpersonenmanagement durchgeführt, hieß es Montagnachmittag.

Kommentare (10)
multimedia
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Jetzt ....

... bekommt sie Sonderbetreuungsurlaub, weil die Klasse geschlossen ist.

MaBe
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„Ersucht die Schule…“

Irrelevant: Kein Bescheid -> Kind geht in die Schule/Kindergarten. Dann passiert eben was passieren muss.

Kobold76
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Wir haben in der Steiermark zigtausende Beamte

… aber nach 2 Jahren funktioniert weder das Contact Tracing, noch die Bescheidausfertigung, noch die Zurverfügungstellung von Impf- und Testmöglichkeiten usw. Aber der Fisch fängt ja am Kopf zum Stinken an oder eine andere Weisheit: die Treppe fängt man von oben zu kehren an. Also: Schützi und Bogner-Strauss - zur Hintertür hinaus!

peso
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Kobold76

Es helfen auch tausende Beamte nichts (die wir ohnehin schon lange nicht mehr haben), weil contact tracing ja nur dann funktioniert, wenn sich jeder meldet, wann er wo war. Das hat aber leider weder in Österreich noch sonst wo funktioniert, weil nahezu niemand bereit war, sich zu deklarieren

Brananni
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Gut....

Den schützi los i jetzt mal im Raum stehen owa die Bonner- Strauss is für nix....do gib i ihnen recht

Kobold76
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Ja lassen wir den Schützi

mal „im Raum stehen“ - und gehen ohne ihn weiter 😉

peso
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Super, eine Mutter beschwert sich und schon ist das der Zeitung eine headline Wert

Noch einmal, EINE Mutter, nicht tausende oder hunderttausende Mütter, nein, EINE

akaplan
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Regionalteil

Naja, die Nachrichten im Regionalteil sind jetzt meist nicht die ganz weltbewegenden Dinge. Und gerade hier kann man schon davon ausgehen, dass es mehr Personen betreffen wird, als nur diese eine Familie...

Brananni
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Es betrifft....

Aber 1000ende gleiche wie diese EINE Mutter.

GanzObjektivGesehen
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Wenn es tausende sind, was ich auch gar nicht bezweifle,….

…. dann sins das nur ein kleiner Teil der Fälle die nachverfolgt werden müssen. Und da ist der Hund begraben. Tausende male eine Spur nachzuverfolgen überlastet irgendwann das System. Es gibt keinen Tracing-Knopf den man drücken kann um dann stolz zu verkünden:

„Job well done, next please!“ Das ist Knochenarbeit…