Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

InterviewChristine Holzweber: "Die Arbeit für Eisenerz wird mir sicher fehlen"

Die SPÖ-Wahlniederlage und der Verlust der Mehrheit im Eisenerzer Gemeinderat hat Nachwirkungen: Bürgermeisterin Christine Holzweber trat von allen politischen Funktionen zurück. Ein Gespräch.

Seit 1990 ist Christine Holzweber in der Eisenerzer Gemeindepolitik, ab 2003 als 1. Vizebürgermeisterin, seit 2009 als Bürgermeisterin. Dienstag gab sie ihren Rücktritt bekannt © Birnbaum (5), Jeitler
 

Frau Bürgermeister Holzweber, wie geht es Ihnen einige Tag nach der Wahl, die für die SPÖ Eisenerz mit dem Verlust von fünf Mandaten und der Mehrheit im Gemeinderat eine große Enttäuschung wurde?

Kommentare (3)

Kommentieren
Rogerboy
1
1
Lesenswert?

eine Chance für Eisenerz

Jetzt kann die Frau Holzweber wieder um den Schlackenberg wandern und der Hr. Niederhofer nach 50 Jahren in der Modellfliegeroposition unter Beweis stellen, ob die ÖVP für Eisenerz wirklich so gut ist, wie er es ein halbes Jahrhundert lang behauptert hat.

hexe2015
0
10
Lesenswert?

Marketing

Bei der Gemeinde Eisenerz werden zwar laufend neue Leute aufgenommen, aber anscheinend keine, die frischen Wind hineinbringen. Reine lahme Beamtenwirtschaft!
Es wurden tolle Sprungschanzen gebaut, schwierig ist es mit der Erhaltung, genügend Personal gehört in dieser Zeit abgestellt etc.
Beim Leopoldsteinersee wird der Parkplatz vergrößert, super, aber gibt dort dann es auch Parkplätze für Wohnmobile bzw. Wohnwägen? Infrastruktur fehlt!
Bezweifle, daß das in nächster Zeit umgesetzt wird! Eisenerz ist im Dornröschenschlaf, wann sind die 100 Jahre um?

unicorn13
0
7
Lesenswert?

es fehlte einfach ein komplett konzept

eisenerz hätte so viel zu bieten, aber nichts passiert... weder der Billa konnte bauen, noch gibt es ein Konzept im Tourismus noch im verkehr... langsam werden auch kleinere Städte drauf kommen müssen, dass marketing heutzutage mehr bedeutet, als ein paar Kalender drucken und lieb zu lächeln.... sowohl der Erzberg, die Landschaft, der Tourismus als auch weit mehr Großveranstaltungen als durchschnittliche orte zeigen, dass es gehen würde, wenn endlich ein umfassendes Konzept da wäre...

insofern nicht wundern, aber ihr Nachfolger wird wohl auch erst beweisen müssen, dass er es besser hin bekommt...