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Ein Bergbausymbol im Blickpunkt

Sieben engagierte Kalwanger haben in vielen Stunden das Portal des Gotthardistollens in der Teichen freigelegt und fachkundig renoviert. Ein Zeugnis des ehemaligen Kupferbergbaus.

© KK
 

Die Geschichte der Marktgemeinde Kalwang ist eng mit dem Bergbau verbunden. Genauer gesagt mit dem Kupferbergbau. Viele Gebäude erinnern noch an diese Verbindung und viele Kalwanger haben noch eine solche zum einstigen Bergbau. Ein Zeichen des ehemaligen Kupferbergbaus ist der Eingang des nicht mehr begehbaren Gotthardistollens im Teichengraben, der seit 1928 dem Verfall preisgegeben ist.

"Einige Kalwanger haben sich zusammengefunden und festgestellt, dass es sehr schade wäre, wenn der Eingang komplett verfällt", erzählt der ehemalige Kalwanger Bürgermeister Alexander Maurer. Er und sechs beherzte Mitstreiter haben die Ärmel aufgekrempelt und den Eingang des Gotthardistollens in vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden fachkundig renoviert. Mit freundlichem Einverständnis des Grundbesitzers, der Familie Liechtenstein, und der finanziellen Unterstützung der Gemeinde Kalwang, die die Materialkosten übernommen hat.

Startschuss für das Renovierungsprojekt war heuer im Spätsommer. "Jeder war mit Freude dabei", betont Maurer. Mit Paul Hengl war ein Maurerfachmann und Routinier am Werk, der den desolaten Eingang mit den alten Steinen gemauert hat. Traugott Eberhard kümmerte sich um das notwendige Stahlgitter vor dem Tor und Günter Aigner, Franz Pollheimer, Joachim Schuster, Christian Breitfuß sowie Alexander Maurer legten überall dort Hand an, wo sie gefragt war. Die Renovierung ist nun abgeschlossen. "Demnächst folgt noch eine Infotafel", verrät Maurer, der überzeugt ist, dass sich ein Blick auf das renovierte Portal lohnt.

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