Nach der LandtagswahlWahlschlappe reißt Millionenloch in Parteifinanzen von SPÖ und FPÖ

Weniger Stimmen bei der Wahl bedeuten weniger Förderung vom Staat. Nach der Landtagswahl müssen deshalb die Verlierer ihre Budgets drastisch einkürzen.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Geldscheine
© (c) APA/zb/Jens B�ttner (Jens B�ttner)
 

Noch sind die Wahlkampfkosten der Parteien nicht exakt abgerechnet, aber eine grobe Bilanz lässt sich knapp drei Monate nach der Landtagswahl vom 24. November schon ziehen. Demnach gaben die Parteien für den Landtagswahlkampf in Summe rund 4,4 Millionen Euro aus. Das ist viel, aber immerhin um rund 50 Prozent weniger als in vergangenen Wahlschlachten. Denn diesmal galt ja die neu beschlossene Kostenobergrenze von einer Million Euro pro Partei.

Kommentare (2)
sunny1981
2
3
Lesenswert?

Parteiförderung

Schon allein die sehr hohen Summen sind ein Frefel
gegenüber den fleißig arbeitenden Bürgern von denen es schlussendlich bezahlt wird.
Das sollte von allen Parteien einmal bedacht werden und generell sparsamer Wirtschaften nicht das Geld verschwenden

X22
9
5
Lesenswert?

Es muss geknausert werden

...die FPÖ um 1,4 Millionen. Wie das geht? Im FPÖ-Klub wird Personal abgebaut, „drei bis vier Mitarbeiter wechseln in andere Verwendung“
"andere Verwendung" dh. sie werden von anderer Stelle bezahlt, ob es jetzt irgendeine parteinahe Organisation ist oder sie auf irgendeinen "nicht" parteinahen Versorgungsposten verschoben werden sie nicht verraten und dass einer dieser drei bis vier Mitarbeiter, so im Jahr zwischen 70.000 bis 93.333 Euro gekostet hat, lässt sich ja aus dem Ein­spar­vo­lu­men von 1,4 Mio rückrechnen