KinderbetreuungWas bitte spricht gegen kleinere Gruppen?

Ausbildung, Öffnungszeiten, Gehälter, Gruppengröße und Gebäude: Die Liste der Forderungen in der Kinderbetreuung ist lang. Eine Übersicht der Gegenargumente.

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Die Situation der Kinderbildung und -betreuung ist politisches Dauerthema. Den vielen Forderungen stehen Gegenargumente gegenüber - eine Aufzählung (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). 

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Danke für Ihr Verständnis.

Sonnenschein123
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was spricht dagegen?

Der WILLE etwas zu Verändern fehlt und alleine an dem scheitert es.

Ich wünsche niemandem etwas Schlechtes: würden die Verantwortlichen auch so darüber denken, wenn ihr Kind/Enkel in einer überfüllten Kindergartengruppe mit weiteren 26 Kindern wäre?
5 davon gerade mal 3 Jahre alt, ein Drittel mit einer anderen Erstsprache, Trennungsschwierigkeiten, Streit und Co., Stimmung beim Mittagessen wie in der Mensa und das alles ohne weitere Unterstützung?

JedeR Landtagsabgeordnete hat x-Mitarbeiter (Fotograf, Fahrer, Sekretär,...) das kostet den Steuerzahler genug Geld, aber da ist's egal

goje
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Mich würde tatsächlich die Meinung derer interessieren,

die diesen Kommentar mit rot werten. Was ist am abgegebenen Kommentar falsch oder negativ zu bewerten?

Sonnenschein123
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Mich auch!

Sorry, beim falschen Daumen gedrückt!

stprei
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Zahlen

"Stand Herbst 29021 würden bei einer Obergrenze von 20 Kindern "600 Kinder keinen Platz mehr haben, wenn man nicht zeitgleich für 300 Gruppen ausgebaut hätte"."

Ich komm da nicht mit. Also vom Datum abgesehen, sollten 6000 Kinder in 300 Gruppen sein (weil ja 20 Kinder pro Gruppe). Das ist dann auch mit den 450 Pädagogen im nächsten Absatz in Einklang zu bringen.

Aber man muss nur die Elternbeiträge auf ein kostendeckendes NIveau heben, dann lässt sich das alles locker finanzieren. Oder man spart halt woanders. Aber alles für alle gratis wird nicht gehen. Und vom Bund kanns auch nicht kommen, ohne dass dort umgeschichtet wird.

goje
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Kinderbetreuung ist in der Steiermark eh nicht gratis,

abgesehen vom letzten und verpflichtenden Jahr. Wenn sie kostendeckend Betreuungsplätze zur Verfügung stellen wollen, wären wir kein Sozialstaat mehr und etwas ganz wichtiges, es bedürfte keiner Steuerabgabe durch Arbeitnehmer. Das wär nämlich der Umkehrschluss. Gemeinde, Land und Bund spielt genau mit diesem Geld. Das ist die Krux.

Kleine Zeitung
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Danke für den Hinweis!

Ist korrigiert.

stprei
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Rechtsanspruch

Und beim Rechtsanspruch kann man ja auch - sofern man als Gemeinde die Plätze nicht vorhalten will - Vereinbarungen mit Nachbargemeinden abschließen oder das einfach in Geld abgelten. Dann müssen sich die Eltern halt privat jemand geeigneten suchen und erhalten den Anteil, den der Platz der Gemeinde kosten würde. So wie beim Wahlarzt und auch nur bei tatsächlicher Inanspruchnahme.